Corona-Meldungen vom 27. Mai 2020

Hallensport in Kreisschulen bald wieder möglich
KREIS MAINZ-BINGEN.
Für diese Woche hat das Land Rheinland-Pfalz Lockerungen bei der Nutzung von Innensportanlagen angekündigt. Ab Mittwoch, 27. Mai, werden daher grundsätzlich Vereine wieder in den Sporthallen trainieren dürfen. Schulsport in den Hallen wird dagegen vorerst weiterhin nicht möglich sein.

Die Hallenöffnung wird aber selbstverständlich nur mit voraussichtlich sehr strengen Vorgaben einhergehen. Abstandsregeln und das Verbot von körperlichen Kontakten wird auch hier das Maß aller Dinge sein. Welche weiteren Vorgaben das Land im Detail machen wird, ist bisher noch nicht bekannt. Daher weißt der Landkreis Mainz-Bingen darauf hin, dass seine Schulturnhallen erst mit einigen Tagen Verzögerung geöffnet werden können, da zunächst entsprechende Vorkehrungen auf Basis der bisher noch nicht veröffentlichten Rechtsverordnung getroffen werden müssen.

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Landtagsabgeordneter Markus Stein (SPD) lädt Sportvereine zu Telefonkonferenz ein
KREIS BAD KREUZNACH.
Die Corona-Pandemie stellt die gesamte Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Auch die Sportvereine bekommen die Auswirkungen schmerzhaft zu spüren, denn ein normales Vereinsleben ist in diesen Zeiten kaum möglich. „Neben den gravierenden sozialen Aspekten sind es vor allem die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie, die den Vereinen Kopfzerbrechen bereiten“, weiß der Landtagsabgeordnete Markus Stein aus zahlreichen Gesprächen mit Vereinsverantwortlichen zu berichten. “Die für Sportvereine wichtigen Einnahmen durch den Betrieb der Vereinsgaststätten sind weggebrochen. Gleichzeitig laufen regelmäßige Ausgaben für Pacht und Leasing, die Pflege der Sportanlagen sowie Gehälter für Trainerinnen und Trainer weiter.”

Um Vereinen unter die Arme zu greifen, die durch die Corona-Krise in Existenznot geraten sind, hat die Landesregierung ein eigenes Hilfsprogramm aufgelegt. Der Schutzschild für Vereine in Not sieht Soforthilfen von bis zu 12.000 Euro vor. Die Landeszuschüsse müssen nicht zurückgezahlt werden. Insgesamt stehen für den Vereins-Schutzschild 10 Millionen Euro zur Verfügung. Die Umsetzung des Hilfsprogramms erfolgt für alle Sportvereine durch den Landessportbund. Das Landesprogramm ergänzt das Soforthilfe-Programm des Bundes für Unternehmen, das auch für Vereine mit einem Wirtschaftsbereich in Frage kommt.

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In einer telefonischen Vereinskonferenz möchte Markus Stein betroffenen Sportvereinen den Schutzschild für Vereine in Not vorstellen, mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen und dabei offene Fragen beantworten. An dem Informationsangebot für Vereine wird außerdem der Staatssekretär im Ministerium des Innern und für Sport, Randolf Stich, teilnehmen. Die Telefonkonferenz findet statt am Montag, den 08. Juni, um 19:00 Uhr. Interessierte Vereine können sich per E-Mail an info@stein-markus.net für die Veranstaltung anmelden und erhalten anschließend einen Zugangscode zur Telefonkonferenz.

Stein abschließend: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten brauchen wir unsere starke Vereinslandschaft. Die Sportvereine sind hier von besonderer Bedeutung. Sie organisieren gesellschaftlichen Zusammenhalt und tragen damit ganz wesentlich zu einem solidarischen und sozialen Miteinander in unserer Gesellschaft bei.”

Weitere Informationen zum Vereinsprogramm der Landesregierung:
www.lsb-rlp.de
www.wir-tun-was.rlp.de

Beratungsgespräche für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige
KREIS BIRKENFELD / KREIS BAD KREUZNACH.  Die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB) im Kreis Birkenfeld ist wieder persönlich für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige da. Ab sofort steht Teilhabeberater Günther Weinz nach telefonischer Terminabsprache für Gespräche im Idar-Obersteiner EUTB-Büro (Hauptstraße 434) zur Verfügung.

Der Caritas-Mitarbeiter bietet außerdem weiterhin montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr offene Telefonsprechstunden an. Und auch außerhalb dieser Zeitfenster sind fernmündliche Beratungsgespräche natürlich möglich.

Kontakt zum Teilhabeberater: Günther Weinz, Tel.: 06781/56890-20, Handy: 0151/59085984, E-Mail: EUTB@caritas-rhn.de.

Ehrenamtsbörse weiterhin erreichbar
BAD KREUZNACH. Möchten Sie sich ehrenamtlich engagieren? Benötigen Sie Hilfe? Was können oder möchten Sie während der Corona-Pandemie für andere übernehmen? Die Ehrenamtsbörse der Stadt Bad Kreuznach vermittelt Angebote und Nachfragen ehrenamtlicher Aktivitäten.

Die Mitarbeiterinnen Birgit Benze und Beate Keßler sind weiterhin zu den gewohnten Zeiten Montag, 15 bis 18 Uhr, und Donnerstag, 9 bis 13.30 Uhr, unter Telefon 0671-920 313 46 erreichbar oder jederzeit per E-Mail unter ehrenamtsboerse@bad-kreuznach.de.

Wiederöffnung des Bildungszentrum St. Hildegard
KREIS BAD KREUZNACH.
Seit Mitte März war das Bildungszentrum St. Hildegard der KEB Rhein Hunsrück Nahe geschlossen. Alle Präsenzveranstaltungen mussten unterbrochen bzw. abgesagt werden.
Ab Dienstag 2. Juni sind wieder Veranstaltungen und Kurse im Bildungszentrum möglich. Es wird ein Wiedereinstieg in kleinen Schritten sein. Entsprechend den Vorgaben der Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-Pfalz gilt für das Bildungszentrum ein strenger Hygiene- und Schutzplan.

In Absprache mit den jeweiligen Referentinnen und Referenten können unter Beachtung der Vorgaben ein Teil der Kursangebote weitergeführt werden bzw. neu starten.

Konkrete Informationen zu einzelnen Kursen und Veranstaltungen finden sich demnächst auf unsere Homepage bzw. können im Sekretariat der KEB  per Telefon oder Mail erfragt werden.

Weitere Informationen unter:
Telefon: 0671- 27989
Email: keb.rhein-hunsrueck-nahe@bistum-trier.de
Homepage: www. keb-rhein-hunsrueck-nahe.de

Corona bedingte Terminverschiebungen in Ingelheim
INGELHEIM.
Die 38. Ingelheimer Seniorentage können Corona bedingt leider nicht durchgeführt werden. „Aktuell ist geplant, sie im Juni 2021 wieder stattfinden zu lassen. Für die zweite Jahreshälfte sind einzelne Veranstaltung als Alternative für 2020 in Vorbereitung“, erklärt Bürgermeisterin Eveline Breyer.

Es ist geplant, den Seniorenveranstaltungskalender, der vierteljährlich erscheint, im 4. Quartal wieder herauszugeben. „Das Seniorenbüro geht derzeit davon aus, dass im letzten Quartal 2020 die ein oder andere Veranstaltung wieder angeboten werden kann,“ blickt Breyer in die Zukunft.

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Der erstmals im September stattfindende Freiwilligentag wird aufgrund der aktuellen Situation und den damit verbundenen Einschränkungen ins Frühjahr 2021 verschoben. Wie Bürgermeisterin Eveline Breyer erläuterte, soll bei dem Freiwilligentag die ganze Stadt in Bewegung versetzt werden, um zahlreiche Herzenswünsche von Vereinen, Kindergärten, Schulen und anderen Organisationen zu erfüllen. Freiwillige Helferinnen und Helfer packen an diesem Tag gemeinsam an und unterstützen eine Vielzahl von Projekten. Der Freiwilligentag bietet Interessierten die Chance, sich einmalig, kurzzeitig und freiwillig, ohne weitere Verpflichtung, für einen guten Zweck ehrenamtlich zu engagieren.

Die für Juni geplante Abschluss-Veranstaltung des Demografie-Prozesses wird aufgrund der aktuellen Situation und dem Verbot von Großveranstaltungen in die erste Jahreshälfte 2021 verschoben. „Wir arbeiten aber weiter und nutzen die Zeit um sowohl die Förderung der Stadtteiltreffs als auch den Demografie-Check bis zu den Sommerferien zu verabschieden“, meint Breyer „Der Abschlussbericht des Gesamtprozesses soll Ende des Jahres 2020 verabschiedet werden.“

red – 27.05.20

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