Gegen Corona-Hygiene Verordnung verstoßen – Fast 40 Polizisten trafen sich in Gaststätte

MAINZ. Das Mainzer Polizeipräsidium muss in den kommenden Tagen disziplinarrechtliche Maßnahmen gegen ihre eigenen Kollegen durchführen. Grund: Verstöße gegen die aktuelle Corona-Verordnung.

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Am Dienstagnachmittag ist das Polizeipräsidium Mainz durch eine Presseanfrage auf Verstöße gegen die 7. Corona-Verordnung durch Polizeibeamte hingewiesen worden. In der Anfrage wurden Beobachtungen geschildert, wonach am Abend des Montag, 18. Mai in einer Gaststätte in der Mainzer Altstadt sich bis zu 40 Personen getroffen haben sollen. Ein Großteil davon waren Polizeibeamte. Dabei wurden weder Abstände eingehalten noch Mund-Nase-Masken getragen. Auch sei die Gaststätte länger geöffnet gewesen, als bis zur derzeit erlaubten Grenze von 22 Uhr.

„Tatsächlich haben in dieser Gaststätte zunächst mehrere Polizeibeamte ordnungsgemäß Plätze reserviert und sich in geringer Anzahl dort aufgehalten. Im Verlauf des Abends hat die Anzahl der Gäste, so auch weitere Polizeibeamte zugenommen, so dass die oben genannten Beobachtungen bestätigt werden können. Dieses Verhalten ist keineswegs ein Kavaliersdelikt und wird mit aller Konsequenz aufgeklärt“, teilte die Pressestelle des Mainzer-Polizeipräsidiums am Abend mit.

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Für die Führung der Mainzer Polizei ist es auch nicht akzeptabel, dass offensichtlich eine kleine Gruppe Polizeibeamter das gute Ansehen der Mainzer Polizei mit diesem nicht zu tolerierenden Verhalten schädigt.

pdw/red – 20.05.20

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