CDU fordert Rückhalt für OB Feser statt Rücktritt

BINGEN. Auch für die Binger CDU ist der Alkoholunfall von Oberbürgermeister Thomas Feser im Moment ein Thema. Allerdings fordert sie nicht wie die SPD den Rücktritt, sondern Rückhalt für das Stadtoberhaupt.

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„Natürlich wird die Situation um Thomas Feser auch innerhalb der CDU intensiv diskutiert. Das Unfallgeschehen vom 30. April, die Umtände, die dahinterstehen, und die gesamte Tragweite der Situation machen betroffen und offenbaren Handlungsbedarf. Dieser muss allerdings an angemessenen, dem Menschen und dem Amt würdigen Maßstäben orientiert sein“, teilte die CDU mit.

Allerdings würden die Rücktrittsforderungen der SPD über das Ziel hinausschießen und werden der Sache und dem Menschen nicht gerecht.
„Auch die CDU ist bestürzt und enttäuscht über das an besagtem Tag Geschehene. Dies ist nicht kleinzureden und muss und wird entsprechende strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Dass er bereit ist, diese strafrechtlichen Konsequenzen zu tragen und seine Lehren daraus zu ziehen, hat Thomas Feser unmissverständlich klargemacht.

Ebenso hat er erklärt, dass er sich seiner gesundheitlichen Probleme in Zusammenhang mit Alkohol bewusst ist und mit der Hilfe seiner Familie, von Ärzten und Therapeuten konsequent dagegen angehen wird“, teilten der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Stein und der Stadtverbandsvorsitzende Stefan Bastine mit.

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Die Situation zu nutzen, um daraus in Form von Rücktrittsforderungen politisches Kapital schlagen zu wollen, ist für die CDU ein Politikstil, den sie strikt ablehnt. Die Partei verweist in diesem Zusammenhang auch auf die enorme politische Leistung des Oberbürgermeisters für die Stadt. „Gleichwohl haben wir ihm unmissverständlich klargemacht, dass wir im Zusammenhang mit Alkohol kein Verständnis und keine Rücksicht mehr nehmen werden.
Im Geiste von Respekt und Toleranz verdient jedermann auch nach einem schweren Fehler und angesichts persönlicher Schwächen die Hilfe und Unterstützung, die er benötigt. Die CDU Bingen steht hinter Thomas Feser und bietet ihm den notwendigen Rückhalt im Vertrauen darauf, dass diese Haltung angenommen und in Richtung auf eine gemeinsame fruchtbare Zusammenarbeit und eine gute Zukunft für Bingen umgesetzt wird“, teilten Stein und Bastine abschließend mit.

pdw – 20.05.20

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