Der Kontakt reißt nicht ab – Katholische Pfarreiengemeinschaft hält Verbindung mit den Gläubigen

Gottesdienst in Heilig Kreuz mit Pfarrer Michael Kneib und Gemeindereferentin Rosel Horteux. Auf dem Altar stehen die Kerzen der Kommunionkinder-Gruppen.

BAD KREUZNACH. Wir bleiben in Kontakt“ – dieses Motto gilt in der Zeit der Corona-Krise ganz besonders auch für die Kirchen. „Kirche lebt nicht nur in der Beziehung zwischen dem Einzelnen und Gott, sondern auch in der Gemeinschaft im Gottesdienst und in den verschiedenen Gruppen in der Gemeinde“, sagt Pfarrer Michael Kneib. Er zeigt auf, was die katholische Pfarreiengemeinschaft Bad Kreuznach unternimmt, um die Verbindung zu den Gläubigen im erlaubten Rahmen aufrecht zu erhalten.

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  • Die Kirchen stehen zu bestimmten Zeiten offen für Menschen, die in der Stille das Gebet suchen. Dort liegen auch Palmzweige, kleine Osterkerzen und gesegnetes Osterwasser zum Mitnehmen aus.

  • In der Kirche kann man seine Gebetsmeinung aufschreiben, damit sie in der Hl. Messe, die Pastor Kneib täglich zusammen mit einem Gemeindemitglied feiert, vor Gott getragen wird.
  • Möglich sind auch Einzelgespräche mit dem Pastor, entweder per Telefon oder in gebührendem Abstand im Pfarrsaal.
  • Auf Anfrage können die Gläubigen auch zur Beichte kommen oder einzeln die Kommunion empfangen.
  • Gemeindereferentin Rosel Horteux bleibt per Telefon und Mail in engem Kontakt mit den Kommunionkindern und deren Eltern, die traurig darüber sind, dass die Erstkommunion verschoben werden musste. Ihrer wurde in einem Gottesdienst, den Pastor Kneib am Weißen Sonntag zusammen mit Rosel Horteux und Katechetin Maria Louen feierte, in besonderer Weise gedacht.

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  • Gemeindereferentin Bärbel Dörr bleibt in Kontakt mit den alten Menschen in den Seniorenheimen, auch wenn Besuche derzeit nicht möglich sind.
  • Der Einkaufsservice, den die Pfarrei Hl. Kreuz zusammen mit dem Maltester Hilfsdienst für Menschen organisiert, die selbst nicht aus dem Haus gehen können oder möchten, wird nur etwa alle drei Tage in Anspruch genommen. Pastor Kneib: „Das zeigt, wie gut offenbar die Nachbarschaftshilfe funktioniert.“
  • Aktuelle Informationen gibt es jeweils auch auf der Homepage der Pfarreiengemeinschaft und per Rundmail in einem Extrablatt „unterwegs“.
  • In ökumenischer Verbundenheit mit den evangelischen Christen werden täglich um 19 Uhr die Glocken geläutet. Und viele Menschen stellen abends eine leuchtende Kerze ins Fenster. Motto: Auch wir können und sollen Licht für andere um uns sein.“

 red – 22.04.20

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