Zahl im Kreis steigt weiter an / Kassenärztliche Vereinigung lehnt Trägerschaft für Corona-Ambulanzen ab

Landrätin Bettina Dickes bei der heutigen Pressekonferenz.

KREIS BAD KREUZNACH. Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 77 (Stand 27.03.2020, 13.00 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg um 4.
Eine Person im Krankenhaus wird derzeit beatmet.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Fürfeld, Hackenheim, Hallgarten (neu), Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim (neu), Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim und Wallhausen.

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Unterdessen wurde heute bei einem Pressegespräch der Landrätin zusammen mit dem Ersten Beigeordneten Hans-Dirk Nies und dem Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann deutlich, dass die Kreisverwaltung zwei „Corona-Ambulanzen“ in Bad Kreuznach und Bad Sobernheim errichten wollten. Nach Auskunft der Landrätin könnten diese Ambulanzen am Montag sofort in Betrieb gehen, doch im Moment ist die Trägerschaft nicht gesichert.

Wie die Landrätin mitteilte, ist für die Trägerschaft die Kassenärtzliche Vereinigung zuständig. „In den letzten zehn Tagen sprach die KV immer von einem WIR bei den Corona-Ambulanzen. Am gestrigen Donnerstag teilten Sie uns mit, dass sie die Trägerschaft nicht übernehmen. Diese Entscheidung stieß auch bei der Landesregierung auf Unverständnis.“, so Dickes.

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Die Landrätin hofft nun, dass eine endgültige Entscheidung kurzfristig getroffen wird, damit die Ambulanzen in Betrieb gehen können. Denn die zuständigen Ärzte für die Ambulanzen stehen bereit.

pdw/red – 27.03.20

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