Wegen Corona: Sparkasse Rhein-Nahe und Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück kooperieren bei den Geldautomaten

Horst Weyand (li.) und Peter Scholten stellten die gemeinsamen Maßnahmen vor.

REGION. Wegen der Corona-Krise arbeiten die Sparkasse Rhein-Nahe und die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück jetzt zusammen. So haben die Vorstandsvorsitzenden Peter Scholten (Sparkasse) und Horst Weyand (Volksbank) unter anderem die Vereinbarung getroffen, dass Kunden der beiden Kreditinstitute vorübergehend an den 112 Geldausgabeautomaten kostenfrei Geld abheben können.

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Diese gemeinsame Geldversorgung soll allen Kunden unnötige Wege ersparen und beweist den Schulterschluss beider Finanzinstitute zum Nutzen der Kunden in Krisenzeiten. Sollte es die aktuelle Situation erfordern, werden beide Banken ihre Kooperation ausweiten.

Weiterhin beschlossen die beiden Banken:

– Sparkasse Rhein-Nahe und Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG stellen die Kreditvergabe für Gewerbetreibende und den Mittelstand durch Sonderkredite sicher.

– Auf Antrag können bei bestehenden Krediten die Tilgungen bis auf weiteres ausgesetzt werden.

– Dort, wo notwendig, werden darüber hinaus unbürokratische Überziehungen in Abstimmung mit dem jeweiligen Kundenberater zugelassen.

„Wir sind vorbereitet. In beiden Häusern sind die Voraussetzungen für einen geordneten Geschäftsbetrieb vorhanden. Wir werden alles unternehmen, um unsere Firmen- und Gewerbekunden in dieser schwierigen Phase zu schützen und zu unterstützen, denn bei zahlreichen Unternehmen sind jetzt Lieferketten unterbrochen und dadurch werden Aufträge storniert und Umsätze einbrechen. Bei einigen Branchen sind durch die Absage von Messen und Veranstaltungen die Geschäftsgrundlagen einfach weggefallen. Dies kann die Unternehmen in eine schwierige Situation bringen. Die zusätzlichen Mittel für die Firmen- und Gewebetreibenden werden wir unbürokratisch und schnell bewilligen. Für weitere Informationen stehen den Kunden ihre bekannten

Berater gerne zur Verfügung. „Es geht um das Wohl der Region. Wir müssen sehen, dass wir unbeschadet aus der Krise kommen“, so Scholten und Weyand weiter.

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Ein großes Dankeschön gab es für die Mitarbeiter: „Wir haben diese Maßnahmen kurzfristig beschlossen, und dank dem Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist es uns instituts- und verbandsübergreifend über das Wochenende gelungen, die dafür notwendige IT-Infrastruktur zu schaffen“, so Scholten und Weyand abschließend.“

red – 17.03.20

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