Naheland verzeichnet 2019 mehr Übernachtungen – Drittgrößtes Wachstum in Rheinland-Pfalz

Historischer Zweiländerblick

NAHEREGION. 409.479 Gäste und 1.484.152 Übernachtungen wurden im rheinland-pfälzischen Teil in den Betrieben des Nahelandes im Jahr 2019 von Januar bis Dezember erfasst. Diese Zahlen hat das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz nun herausgegeben. Während die Anzahl der Gästeankünfte im Vergleich zu 2018 beinahe gleichgeblieben ist (-0,1 Prozent), sind diese länger in der Region geblieben. Die Zahl der Übernachtungen ist um 3,1 Prozent gestiegen. Damit erreicht das Naheland die drittgrößte Steigerung bei den Übernachtungszahlen in Rheinland-Pfalz nach Rheinhessen (+5,5 Prozent) und der Eifel (+3,9 Prozent).

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„Besonders bei ausländischen Gästen war die Region 2019 deutlich beliebter als 2018. Mit 58.884 Gästen aus dem Ausland (+7,4  Prozent) und 191.870  Übernachtungen (+15,6 Prozent) verzeichnet die Region den mit Abstand größten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Die positive Statistik wäre sicher auch eine schöne Mitteilung auf der ITB in Berlin gewesen, um Aufmerksamkeit zu erregen und für die Region zu werben“, teilte Ivana Ketten von der Naheland-Touristik mit.


Am stärksten gewachsen sind in Rheinland-Pfalz die Übernachtungszahlen in Hotels garnis (+15,6 Prozent) und Ferienhäusern und -wohnungen (+11,2 Prozent). Abgenommen haben hingegen die Übernachtungen in Privatquartieren (-5,9 Prozent).

Wie die Naheland-Touristik betont, müsse hierbei jedoch beachtet werden, dass es sich bei der amtlichen Statistik keineswegs um eine Vollerhebung handelt und die Zahlen auf Basis einer Eigenauskunft der Betriebe veröffentlicht werden. Insbesondere im Naheland werden viele Kleinbetriebe und Privatquartiere nicht erfasst, wodurch Gästeankünfte und Übernachtungen in der Statistik fehlen. Aus diesem Grund hat sich der Touristische Arbeitskreis an der Nahe geschlossen dafür ausgesprochen, im Zuge der aktuellen Überprüfung der Verfahrensweise für eine Vollerhebung zu plädieren. Nur so könne ein aussagekräftiges Bild des Tourismus in der Region entstehen.

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„Nach dem Rückgang der Gäste- und Übernachtungszahlen 2018 im Naheland lassen die derzeitigen Zahlen die Naheland-Touristik positiv stimmen. Dennoch darf die positive Entwicklung nicht über die Herausforderungen in der Urlaubsregion hinwegtäuschen: Betriebe, die keine Nachfolger finden, Gastronomiesterben, Personalmangel und andere Probleme machen es auch in Zukunft nicht leichter für die touristischen Stellen. Gerade erst ist bekannt geworden, dass der Landgasthof „Zur Scheune“ in Baumholder schließt, der vielen Wanderern und Radfahrern als Unterkunft diente. Nur ein Beispiel für Herausforderungen, denen sich die Touristiker stellen    müssen und auf die sie wenig bis keinen Einfluss    haben. Dennoch ist die Hoffnung da, auch in 2020 jede Menge Gäste von den touristischen Angeboten der Region begeistern zu können“, teilte die Naheland-Touristik mit.

red – 04.03.20

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