Damen waren die Stimmungsraketen der Waldalgesheimer HeDa-Sitzung

WALDALGESHEIM. Mit einer grandiosen He-Da Sitzung klang die Saalfastnacht beim KVW am Freitag aus. Richter Klemens Jung, die Anwältin der Damenseite Elisabeth Schitthof und der Anwalt der Herrenseite Sven Eckes landeten nach ihrer Bruchlandung aus dem selbst gedrehten Filmtrailer zum Motto „Mit Helau und Narrekapp hebt der KVW jetzt ab“ direkt auf der KVW-Bühne.

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Strikte Geschlechtertrennung im Saal: Links Damen, rechts Herren, getrennt durch eine Mauer. Nach jedem Programmpunkt plädieren die Anwälte zur wesentlich besseren Unterstützung ihrer Klientel für den jeweiligen Beitrag. Die von Richter Klemens mit Stimmungsraketen bewerteten Urteile fanden selten das Einverständnis beider Parteien.

Naturgemäß eher die größere Unterstützung für die hochklassigen Garde-Tänze von Tanzmariechen Mieke Tietz, den Keltensterne und den Roten Teufeln durch die Männer.

Kein eindeutiges Urteil bei den Show-Choreografien: Bei den Indianern (Funken), dem TamaMäba-Schauspieltanz „Greatest Showman“ den Hippies (Girls United), dem Uhrwerk der Sweet Dreams und den Wahrsagerinnen der Radiance und den Spaßvögeln eher gemischt: Hier gehen einfach beide Seiten gleich gut ab.

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Eindeutig punkten die Frauen bei den Vorträgen, weil die Männer – wie im richtigen Leben – einfach nicht richtig zuhören. Berechtigt natürlich auch der Richterspruch zu Gunsten der Damen beim Männer-Showtanz (Samurai).

Die Männer lernten von Bräutigam Marcus Kundt, dessen Braut Nina Heinke sich erst heiratsunwillig zeigt, dass Auswärtsspiele die Besten sind. Den ganzen Abend skandieren die Männer das immer wieder. Sehr aufmerksam die J.K.-Band, die immer wieder musikalisch eingriff, wenn die Männer hierbei zu laut werden.

Der frisch Vergebene Boris Feldmann zählte stakkatomäßig auf, was er so alles in der Handtasche seiner Angehimmelten findet und zeigte ausdrucksstark, wie man bei Männern am Tanzstil erkennt, ob sie Single, vergeben oder verheiratet sind.

Ein Höhepunkt der Sitzung war auch der Auftritt der weißen Ballerina Erich Fett mit dem schwarzen Schwan Alexander Hassinger. Da beide in den Wechseljahren sind, boten sie mit ihren inneren Hitzekraftwerken die Klimalösung der kommenden Jahre.

Berhane´s Interpretation für Gehörlose von Helene Fischer´s „Atemlos“ mit starker Gestik und Mimik absolut für Alle verständlich. Nicht unbedingt gilt das für die Penner und singenden ALDI-Alkoholiker Edgar Eckes und Dieter Straube. Ihr „Bring mer mo e Weck met Mett met“ brachte den Saal zum Toben, wird aber sicher in Norddeutschland nicht verstanden.

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Vor dem Heben der Trennwand und dem Finale mit den Maschinisties und den Solisten Julia Stumpe und Raphael Seitz verkündete Richter Klemens das Urteil des Abends: Das Verhandlungsergebnis ergab ein eindeutiges und 150% berechtigtes Stimmungsurteil für die Damen. Da dies auch von den Männern neidlos anerkannt wurde, spricht nichts gegen eine gemeinsame Fortsetzung dieses tollen Abends.

pdw – 17.02.20

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