Wieder wurden ältere Menschen um ihre Lebensersparnisse gebracht

REGION. In den letzten drei Wochen kam es im Bereich der Kriminalinspektion Bad Kreuznach zu drei Betrugshandlungen durch so genannte Enkeltrick-Betrüger, wobei den Geschädigten jeweils Schäden im 5-stelligen Euro-Bereich entstanden.

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Die Anrufer gaben sich jeweils als nahe Angehörige aus, und baten um Geld für Immobilien-und Autokäufe. Die Geschädigten wurden im weiteren Verlauf nach langen Telefonaten jeweils dazu gebracht, hohe Geldsummen und Wertgegenstände an angeblich durch die Angehörigen mit der Abholung betraute Personen zu übergeben.

Die Ratschläge der Polizei:
Gehen Sie niemals auf Geldforderungen am Telefon ein, auch nicht bei vermeintlich nahen Angehörigen oder Freunden! Geben Sie niemals am Telefon Privatgeheimnisse preis! Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen, auch wenn Sie sich sicher sind, dass die anrufende Person zu Ihren Verwandten gehören könnte. Verständigen Sie nach einem solchen Anruf immer und sofort Angehörige unter einer Ihnen bekannten Telefonnummer und vergewissern Sie sich, ob tatsächlich ein Verwandter mit Ihnen gesprochen hat.

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Es gibt eigentlich keinen Grund, der eine zeitnahe Übergabe einer hohen Geldsumme oder anderen teuren Gegenständen wie Schmuck oder Goldbarren erfordert. Lassen Sie sich nicht auf lange Telefonate ein und vor allem niemals unter Zeitdruck setzen, sondern legen Sie einfach auf, wenn ein Anrufer oder eine Anruferin um hohe Geldsummen bittet. Dies ist nicht unhöflich. Nutzen Sie niemals die Rückruftaste! Legen Sie nach einem solchen Telefonat immer den Hörer auf und rufen Sie direkt einen “echten” Verwandten oder die Polizei an. Geben Sie niemals Auskünfte zu Ihrem Bargeldbestand, Ihrem Kontostand oder Ihrer kontoführenden Bank! Auch dann nicht, wenn Sie glauben, Sie könnten dem Anrufer oder der Anruferin vertrauen. Übergeben Sie niemals Geld oder andere wertvolle Gegenstände an fremde Personen. Falls Sie angerufen oder gar selbst geschädigt wurden, rufen Sie Ihre Polizei an unter der Notrufnummer 110 oder der Durchwahl Ihrer zuständigen Dienststelle.

red – 03.12.19

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