DEHOGA: Gericht sieht frühzeitige Amtsverlängerung Haumanns für zulässig – Urteil im Dezember

Gereon Haumann (li.) mit seiner Landesgeschäftsführerin Anna Roeren-Bergs und Anwalt Dr. Rolf Bietmann auf dem Weg zur Gerichtsverhandlung.

BAD KREUZNACH /RHEINLAND-PFALZ. Am heutigen Nachmittag wurde vor dem Landgericht Bad Kreuznach die Klage von 20 Hoteliers und Gastronomen verhandelt. Sie klagten gegen die vorzeitige Amtszeitverlängerung des DEHOGA-Präsidenten Gereon Haumann. Die Delegierten hatten 2018 bei ihrer Tagung mit 88 Prozent beschlossen, dass Haumanns Amtszeit vorzeitig für 8 Jahre verlängert wird. Sie läuft jetzt bis 2029. Bei der diesjährigen Versammlung bestätigten sogar 98 Prozent die Amtszeitverlängerung.

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Nach den Worten der Vorsitzenden Richterin, Susanne Telscher-Kolb war die frühzeitige Amtszeitverlängerung durch einen „Satzungsdurchbrechenden Beschluss“ zulässig.

Einer der 20 Kläger, Mathias Ganter (re.) aus Traben-Trarbach mit seinen Anwälten.

Da die Beklagten erst heute ein wichtiges Dokument von der Richterin überreicht bekamen, das noch nicht besprochen wurde, bekamen Kläger und Beklagte Fristen für einen Schriftsatznachlass eingeräumt. Das Urteil soll am Donnerstag, 12. Dezember um 12 Uhr verkündet werden.
Mehr über den heutigen Prozesstag gibt es am Donnerstag bei Nahe News.

pdw – 16.10.19

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