Idar-Oberstein erhält 1,2 Millionen Euro für die Stadtentwicklung

IDAR-OBERSTEIN. Innenminister Roger Lewentz hat in Idar-Oberstein zwei Förderbescheide aus dem Bereich der Städtebauförderung an Oberbürgermeister Frank Frühauf überreicht. Die Stadt erhält im Programmjahr 2019 aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Stadtzentren“ eine Million Euro. Außerdem wurden 200.000 Euro aus dem Teilprogramm „Soziale Stadt“ für das Fördergebiet „Wasenstraße“ bewilligt.

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„Beide Gesamtmaßnahmen dienen der ganzheitlichen Entwicklungsstrategie zur nachhaltigen Stärkung und Weiterentwicklung der Stadt Idar-Oberstein“, so Lewentz. Die Stadt will mit den Fördermitteln die laufende Entwicklung der Innenstadt fortführen und hierfür weitere Grundstücke erwerben sowie insbesondere im Bereich der Austraße Grundstücke freilegen und neu ordnen. Auch private Modernisierungsmaßnahmen sollen gefördert werden. Im Stadtquartier „Wasenstraße“ werden die Fördermittel für das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept und die Einführung eines Quartiersmanagements eingesetzt.

Land und Bund unterstützen seit 2009 die Entwicklung im Fördergebiet „Innenstadt Stadtteil Oberstein“ und haben bis einschließlich 2018 rund sechs Millionen Euro bereitgestellt. Das Fördergebiet „Wasenstraße“ wird seit 2018 über das Teilprogramm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ gefördert. Eine erste Bewilligung über 100.000 Euro erfolgte im Vorjahr. Idar-Oberstein nimmt seit 2018 an der Landesinitiative zur Stärkung der Investitionsfähigkeit der großen Mittelzentren teil.

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Das Programm „Aktive Stadtzentren“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument zur Entwicklung der Innenstädte, um sie als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben zu erhalten.

Das Programm „Soziale Stadt – Investitionen im Quartier“ ist im Stadterneuerungskonzept des Landes das Förderinstrument, über das mit integrierten Handlungskonzepten und investiven Maßnahmen gezielt sozialpolitische Schwerpunkte in sozialkritischen Quartieren gesetzt werden können.

„Insgesamt hat sich das flexible Fördersystem der Städtebauförderung hervorragend bewährt. Besonders die Erneuerung von Innenstädten, die Aufwertung von Problemgebieten und die Entwicklung ganzheitlicher Projekte mit starken lokalen und regionalen Impulsen werden wegen der hohen Investitions- und Arbeitsplatzeffekte mit den Mitteln gezielt unterstützt“, betonte Lewentz und wies darauf hin, dass für das Programmjahr 2019 in der Städtebauförderung insgesamt bis zu 90 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel bereitgestellt werden können.

red – 01.10.19

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