Gewinn von über 125 000 Euro – DEHOGA Landesverband präsentierte Jahresabschluss 2018

REGION. Beim jüngsten Pressegespräch des DEHOGA-Landesverbandes in der vergangenen Woche präsentierte Präsident Gereon Haumann unter anderem die neuen Zahlen des Jahresabschlusses 2018. Bei Einnahmen von 1,836 021 Euro und Ausgaben von 1,710 201 Euro blieb ein Gewinn von 125 819 Euro. Im Jahr 2014 hatte der Verband noch ein Minus von 193 000 Euro. Das Jahr 2015 wurde mit einem Plus von 19 357 Euro abgeschlossen. 2016 gab es ein Plus von 51 000 Euro und 2017 von 105 000 Euro. Für das Jahr 2019 rechnet der Verband mit einem Plus 173 520 Euro.

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„Der DEHOGA-Landesverband ist ordentlich aufgestellt. Mit den Mitgliedsbeiträgen wird effizient umgegangen“, so Präsident Haumann.
Erfreut zeigte er sich, dass der Verband in diesem Jahr 130 neue Mitglieder verzeichnen konnte. Der Präsident machte auch keinen Hehl daraus, dass einige Spitzengastronomen aus dem Kreis Bad Kreuznach vor einigen Wochen aus dem Verband ausgetreten sind. „Es schmerzt immer, wenn Mitglieder austreten“, sagte Haumann. Was er allerdings nicht verstehen kann, ist die Tatsache, dass alle Kündigungen den gleichen Inhalt hatten und auch direkt mitgeteilt wurde, dass man keinen Kontakt seitens des DEHOGA wünsche. Gereon Haumann: „Die ausgetretenen Mitglieder haben in den letzten Jahren keine Veranstaltung oder auch Delegiertentag besucht, und auch nicht das Gespräch gesucht“.

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Ein weiteres Thema bei dem Pressegespräch war das neue Projekt „Kultur.Gut.Kneipe 2.0“. Mit diesem Projekt möchte man das Aussterben von Kneipen und Gasthäusern verhindern, dass mittlerweile ein bundesweites Problem ist.

„Gasthäuser sind seid jeher eine Begegnungsstätte. Ein Gasthaus gehört in jedes Dorf wie der Kirchturm“, so Haumann. Das Bundesland Bayern hat mittlerweile auf das Problem reagiert. Sie stellen 15 Millionen Euro zur Verfügung. „Wir wünschen uns auch ein solides Programm für Rheinland-Pfalz“, so Haumann.

Der DEHOGA-Landesverband möchte mit einem 7 Punkte Programm für den Erhalt attraktiver Gasthäuser kämpfen. Unter anderem sollen die Speisen steuerlich mit einem gleichen Mehrwertsteuersatz besteuert werden. Weiterhin fordert der Verband die Befreiung der Vergnügungssteuer. Konkret meint DEHOGA damit die Besteuerung von Billard, Flipper, Kicker, Geldspielautomaten, Dart und Tanzveranstaltungen. Auch fordert man den Bürokratieabbau für inhabergeführte, kleine Gasthäuser.

pdw – 22.09.19

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