Wichtige Hinweise zum gefährlichen Jakobskreuzkraut

Andrea Silvestri beim Bekämpfen des Jakobskreuzkraut

FEILBINGERT / REGION. Das Jakobskreuzkraut ist zwar eine heimische Pflanze, aber sie wird immer mehr zur Plage. Sie wächst mittlerweile nicht mehr nur in kleinen Nischen, sondern überall: an Straßenrändern, Wegen, Feldrändern, Wiesen, Ackerflächen und auch in privaten Gärten. Dabei ist das Jakobskreuzkraut bei uns so giftig, dass Menschen und Tiere davon ernsthaft krank werden können!

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Das Kraut kann die Haut reizen und enthält Stoffe, die die Leber in giftige Substanzen umwandelt. Es ist für Pferde, Rinder und Schweine besonders gefährlich und kann starke Leberschäden hervorrufen die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Kinder dürfen das Kraut auf keinen Fall anfassen oder gar essen. Das Jakobskreuzkraut stellte auch die Feilbingerter Ortsbürgermeisterin, Andrea Silvestri in ihrem Ort fest.
„Sollten Sie die Pflanze auf Ihrem Grundstück haben, kann ich nur appellieren, sie zu entfernen bevor die Samen reif sind. Nur so kann einer weiteren Verbreitung vorgebeugt werden. Wer Jakobskreuzkraut ausrupft, sollte zum Schutz Handschuhe anziehen! Bitte entsorgen Sie das Kraut am besten mit Wurzel in der Restmülltonne und nicht im Biomüll oder dem Grünschnittcontainer. Von dort aus würden die Giftstoffe wieder in den Naturkreislauf gelangen.

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Ein reines Abmähen hilft nicht viel, wie man an einigen Straßenrändern und Ortseinfahrten leider sehr gut sehen kann. Im letzten Sommer habe ich mit fleißigen Helfern das Kraut am neuen Radweg entfernt und in diesem Jahr gab es dort deutlich weniger Pflanzen“, teilte Andrea Silvestri mit.

red – 13.07.19

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