Neues Haus des Handwerks ist Symbol und Vorzeigeobjekt – Einweihung erst 2020

Für Helmut Schmidt und Edmund Ackermann, die aus dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft ausgeschieden sind, wurden als neue Beisitzer im Vorstand Maschinenbaumechanikermeister Reinhold Lorenz und Installateur- und Heizungsbauermeister Simon Henkel gewählt, Michael Will als neuer Kassenprüfer. Von links: (vorne) Kreishandwerkermeister Alfred Wenz, Geschäftsführer Gerhard Schlau von der Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück, Vorsitzender Kreishandwerkmeister Peter Mumbauer, Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich von der Handwerkskammer Koblenz, (stehend) Kassenprüfer Michael Will, Beisitzer Simon Henkel und Reinhold Lorenz und Geschäftsführerin Silke Dittrich.

KREIS BAD KREUZNACH / KREIS BIRKENFELD. Das neue Haus des Handwerks nimmt Gestalt an: Es wird sichtbares Zeichen einer „Handwerksfamilie“, die zusammenhält. Die Kreishandwerkerschaft mit ihren 26 Innungen und über tausend Mitgliedsbetrieben werden dort zuhause sein, aber auch die Handwerkskammer Koblenz bleibt dort starker Partner für die Handwerker in der Region.  Kreishandwerksmeister Peter Mumbauer informierte auf der Delegiertenversammlung der Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück über den Fortschritt der Bauarbeiten in Bad Kreuznach.

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Aus dem alten Berufsbildungszentrum der Handwerkskammer soll ein modernes Dienstleistungszentrum für das Handwerk werden – und gleichzeitig ein Vorzeigeobjekt meisterlicher Handwerksarbeit. Deshalb greifen Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer auch tiefer ins Portemonnaie: Brandschutz, Heizung, Beleuchtung, sanitäre Installation, Dämmung sollen den technischen Fortschritt im Handwerk widerspiegeln. In der bereits fertiggestellten Geschäftsstelle teilt die Kreishandwerkerschaft ihre neuen Büroräume noch mit den Beschäftigten der Handwerkskammer. „Der gesamte Umbau wird aber leider erst nächstes Jahr fertig sein“, bedauert Mumbauer.

Als Erstes gehen Kammer und Geschäftsstelle dann die Planung ihrer fünften Ausbildungsmesse für Handwerksberufe an. Im alten Berufsbildungszentrum hatten die bisherigen „Mitmachmessen“ jeweils hunderte von interessierten Jugendlichen angezogen. „Eine richtige Erfolgsgeschichte“, bescheinigt der Kreishandwerksmeister den engagierten Innungsmeistern, die mit ihren Lehrlingen ihre Handwerksberufe vorstellen. In den neuen Räumen und in der modernisierten Werkhalle kann sich das Handwerk von seiner besten Seite zeigen, ist Geschäftsführer Gerhard Schlau von der Kreishandwerkerschaft überzeugt.

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Für die Wahlen zur Vollversammlung der Handwerkskammer, die in 2019 stattfinden, stellte die Kreishandwerkerschaft einstimmig eine eigene Kandidatenliste auf: Als ordentliche Mitglieder der Kammer-Vollversammlung werden Dachdeckermeister Peter Mumbauer, Zimmerermeister André Bast, Installateur- und Heizungsbaumeister Friedrich Linn, Betriebswirtin des Handwerks Doreen Müller, Kfz-Mechanikermeister Friedhelm Lenhart, Raumausstattermeister Helmut Schmidt, Bäckermeister Alfred Wenz und Friseurmeister Hans Peter Lewisch aufgestellt. Als Stellvertreter kandidieren Tamara Theiß, Peter Baumgärtner, Raimund Engbarth, Heiko Herzog, Norbert Theis, Dr. Paul-Uwe Budau, Ingo Nolde, Bernhard Maas, Reinhold Lorenz, Eckhard Kuhlemann-von der Twer, Wilfried Feil und Volker Bernhard.

Meister bilden aus
In der Kreishandwerkerschaft Rhein-Nahe-Hunsrück sind zurzeit 26 Innungen mit 1.061 Mitgliedsbetrieben organisiert. Bei der Handwerkskammer Koblenz sind knapp in den drei Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück etwa 4.500 Handwerksbetriebe eingetragen, darunter allerdings viele Ein-Mann-Betriebe und Handwerksbetriebe ohne Meisterqualifikation. 61 Prozent der Handwerksbetriebe sind Meisterbetriebe.

Die Mitgliedschaft in der Handwerkskammer ist Pflicht für jeden, der ein Handwerk anmeldet. Die Mitgliedschaft in einer Innung ist freiwillig. Dort gibt es allerdings nur qualifizierte Meisterbetriebe; die meisten bilden auch Lehrlinge aus. Mitglieder der Innungen führen ehrenamtlich auch die Gesellenprüfungen durch.

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Insgesamt hat das Handwerk in den drei Landkreisen im vergangenen Jahr 737 neue Lehrlinge eingestellt, im Landkreis Bad Kreuznach sogar 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei bilden die Handwerksbetriebe in dreieinhalb Ausbildungsjahren zusammen fast 2.000 Lehrlinge aus.

red – 11.06.19

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