Dienstleistungszentrum Feuerwehr und Katastrophenschutz eingeweiht

VG RÜDESHEIM / VG STROMBERG. Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe wurde am Donnerstag das neue Dienstleistungszentrum Feuerwehr und Katastrophenschutz (DLFK) in Rüdesheim eingeweiht. Als ein Vorzeigeprojekt bezeichnete Lüttger den Neubau.

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In dem Neubau sollen künftig die freiwilligen Feuerwehleute entlastet werden. Denn die Dokumentationen, Prüfungs-, Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten werden von hauptamtlichen Mitarbeitern durchgeführt. Darunter gehören zum Beispiel auch die Überprüfung der Atemschutzgeräte, das Waschen der Schläuche nach Einsätzen und auch die Überprüfung von Gerätschaften. „Wir hoffen, mit dem Neubau den Freiwilligen Zeit zu schenken“, so Lüttger.

Markus Lüttger

Bisher gibt es in Rheinland-Pfalz nur zwei solcher Dienstleistungszentren. Ein weiteres steht in Kandel. Lüttger freute sich, dass bereits frühzeitig die VG Stromberg in das Projekt mit eingestiegen ist.

Gingen eine Feuerwehr-Fusion ein: VG Rüdesheim und VG Stromberg.

Wir Strombergs Bürgermeisterin Anke Denker, mitteilte, wollte die VG ursprünglich einen hauptamtlichen Gerätewart einstellen. Doch das DLFK Projekt sei für sie eine bessere Lösung. Zuversichtlich ist Denker, dass die Kooperation auch nach der Fusion mit der VG Langenlonsheim funktionieren wird. „Für Langenlonsheim haben wir noch einen Platz offen“, bot Lüttger seinem Bürgermeisterkollegen Michael Cyfka an.

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Auch der Landkreis Bad Kreuznach gehört dem Projekt an. Denn der Landkreis suchte dringend Unterstellmöglichkeiten für die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes. Ab sofort stehen hierfür sechs Hallen zur Verfügung.

Randolf Stich

Als ein Leuchtturmprojekt bezeichnete Staatssekretär, Randolf Stich den Neubau. Nach seinen Worten wird auch das Land künftig solche Projekte fördern. Die Gesamtkosten inklusive Grundstück belaufen sich auf 2,9 Millionen Euro. Vom Land gab es einen Zuschuss von rund einer Million Euro.

pdw – 14.05.19

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