Bei Schnee und Sonne wurde die Vitaltour “Geheimnisvoller Lemberg” eröffnet

NAHEREGION. Das bei der Eröffnung der neuen Vitaltour „Geheimnisvoller Lemberg“ am Sonntag, 14. April Schneeflocken vom Himmel fallen, damit haben die Organisatoren sicherlich nicht gerechnet. Aber pünktlich zur Eröffnung um 9.30 Uhr war am Silbersee Winter angesagt. Trotz des Winterwetters kamen an die 100 Wanderer, um im Anschluss zu den ersten der neuen Wanderroute zu gehören.

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„Der Lemberg ist immer für eine Überraschung gut“, stellte die Ortsbürgermeisterin von Feilbingert, Andrea Silvestri fest.
Als einen wunderschönen Weg bezeichnete die Ortsbürgermeisterin von Oberhausen, Annelore Kuhn das Gemeinschaftsprojekt mit den Gemeinden Niederhausen und Feilbingert.

Historischer Zweiländerblick

Der Niederhäuser Ortsbürgermeister, Manfred Kauer ging in seiner Rede auf die Entstehungsgeschichte ein. Ideengeber für die Vitaltour waren Torsten Hahn im Verbund mit dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Feilbingert, der die Idee eines Wanderweges rund um den Lemberg hatte und zum anderen Matthias Harke und Stefan Otte, die eigentlich zeitgleich mit dem Bergwerksverein Niederhausen die Errichtung eines Bergbaupfades planten.

Manfred Kauer: „Neben dem Bergbau spielte auch das Thema Fauna und Flora eine entscheidende Rolle. Beide Planungen beinhalten weitestgehend die gleiche Wegeführung und berührten die Gemarkungen der drei Gemeinden Feilbngert, Niederhausen und Oberhausen.
Nach einem ersten Gespräch waren sich alle schnell einig, die beiden Ideen zu bündeln und ein gemeinsames Projekt zu entwickeln.

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Als ein Aushängeschild für die Region und Tourismus im Naheland bezeichnete Kauer die Besonderheiten der neuen Vitaltour. Denn der Wanderweg bietet alles, was einen tollen Weg auszeichnet. Unter anderem kulturhistorische Sehenswürdigkeiten, Relikte des Bergbaus, wilde Täler mit rauschenden Bächen, wie die Trollbachklamm, das einzigartige Bergbauwerk Schmittenstollen und den Silbersee. Weiterhin bekommen die Wanderer fantastische Ausblicke in das Nahetal mit Stausee und Weitblicken in den Soonwald und Pfälzerwald rund um die Strecke geboten.
Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 78 000 Euro. Aus dem EU-Förderprogramm gibt es einen Zuschuss von 55 000 Euro.

Ein Dankeschön galt auch dem Oberhäuser Heinrich Schubert, der entlang der Strecke tolle Holzfiguren aufstellte.

Und wer am Ziel nach den 13 Kilometern noch einen gemütlichen Abschluss machen möchte, der findet sicherlich eine Möglichkeit in den Gastronomiebetrieben in den drei Gemeinden.

Fotoalbum zur Eröffnung der Vitaltour

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pdw – 15.04.19

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