Hessische Höhenretter übten in Waldlaubersheim

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WALDLAUBERSHEIM / WIESBADEN. Die Rettung eines verunfallten Mitarbeiters aus dem Führerhaus eines Krans war die Ausgangslage bei einer Übung auf dem Gelände der Wilbert TowerCranes GmbH.
Unter Aufsicht von Thomas Dörwald, Leiter der Spezialeinheit der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, galt es, sich auf dem Arm des Krans nach vorne zu arbeiten, die Person zu sichern und transportfertig zu machen, um sie anschließend über die Winde in den Hubschrauber zu bringen. Diese anspruchsvolle Aufgabe war mit der Höhepunkt in der Ausbildungswoche der hessischen Feuerwehrmänner. Zuvor wurden unter anderem die Bergung im Steilhang oder die Möglichkeiten der Rettung an der Seilbahn in Rüdesheim am Rhein geübt.

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Klaus Boida, stellvertretender Dienstellenleiter der Polizeifliegerstaffel aus Egelsbach, war mit seinen Piloten und dem Hubschrauber „Ibis 2“, einem Eurocopter H 145, ebenfalls beteiligt. Die außenliegende Winde am Hubschrauber kann verunfallte Personen rasch bergen, was ein großes Plus bei diesem Typ von Fluggerät ist. Über 26 Piloten verfügt die Fliegerstaffel aktuell, die im Jahr jeweils 60 Stunden an Übungen nachweisen müssen.

Die Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr aus Wiesbaden versorgen die betroffene Person noch an der Unfallstelle, was ohne Probleme möglich ist, da alle Mitglieder über eine umfassende Rettungsausbildung verfügen.

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Vor Ort machte sich der Kreisfeuerwehrinspekteur des Landkreises Bad Kreuznach, Werner Hofmann, ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Spezialisten und des Hubschraubers.

 red – 13.04.19

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