Feuerwehr mussten brennenden Wohnwagen und Baum löschen

RÜDESHEIM. Keinen ruhigen Abend hatte die Feuerwehr am Dienstag. Innerhalb von zwei Stunden brannten ein Wohnwagen und ein Baumstamm im Bereich der Kleingartenanlagen hinter dem DRK-Seniorenzentrum.
Um kurz vor 19 Uhr informierte ein Anwohner aus dem Weinsheimer Weg den stellvertretenden Wehrleiter Rouven Ginz telefonisch über einen brennenden Baum hinter dem Ellerbach am Seniorenzentrum.

Der brennende Baumstamm

Als die Feuerwehr kurz darauf mit dem Löschgruppenfahrzeug an der gemeldeten Einsatzstelle eintraf, brannte ein auf dem Boden liegender Baumstamm mit 40 Zentimetern Durchmesser auf einer Länge von rund zwei Metern. Für den Löschangriff musste die Mannschaft um Gruppenführer Patric Seefeldt eine B-Leitung mit Hilfe einer Schlauchhaspel aufbauen, da die Brandstelle rund 180 Meter vom befestigten Weg entfernt lag.

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Zur Sicherstellung der Wasserversorgung forderte Einsatzleiter Rouven Ginz das Tanklöschfahrzeug nach. Die Einsatzstelle wurde ausgeleuchtet und der Baumstamm mit einer Kettensäge zerlegt, um auch an die letzten Glutnester heranzukommen. Schließlich waren 3.600 Liter Wasser notwendig, um den Brand endgültig zu löschen. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Die Polizei wurde über den Brandeinsatz informiert. Um kurz vor halb neun war der Einsatz der 13 Kräfte beendet und die Fahrzeuge wieder einsatzbereit aufgerüstet.

Keine zehn Minuten später alarmiert die Leitstelle in Bad Kreuznach um 20.36 Uhr die Rüdesheimer Wehr zusammen mit der VG-Führungsstaffel aus Gutenberg erneut. Dieses Mal lautete das Alarmstichwort „Brennender Wohnwagen hinter dem DRK-Seniorenzentrum“. Die Einsatzstelle lag nur wenige Meter neben dem brennenden Baum des ersten Einsatzes. Als die Wehr zwei Minuten nach dem Alarm am Brandort eintraf, stand der Wohnwagen älteren Baujahres vollständig in Flammen. Ein Atemschutztrupp des Löschgruppenfahrzeugs löschte das mobile Ferienheim mit einem C-Rohr ab. Die Wasserversorgung wurde über einen Hydranten sichergestellt und die Einsatzstelle ausgeleuchtet.

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Da die beiden Brände augenscheinlich in Zusammenhang standen, forderte Einsatzleiter Rouven Ginz bereits auf der Anfahrt die Polizei zur Einsatzstelle nach. Die Brandursache beider Brände ist unklar, allerdings ist aufgrund der vorgefundenen Lagen davon auszugehen, dass die Brände nicht von allein begonnen haben.

Nachdem die eingesetzten Fahrzeuge wieder einsatzbereit bestückt waren, konnte der zweite Einsatz, an dem 22 Kräfte beteiligt waren, um 21.45 Uhr beendet werden.

red – 13.03.19

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