Auszeichnung: Jugendstadtpark bekommt Rückenwind aus Mainz

Vertreter des Projekts „Jugendstadtpark“ wurden im Rahmen des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (3. v. r.) und Dr. Brigitte Mohn (l.) mit einer Urkunde und einem Preisgeld von 500 Euro ausgezeichnet.

IDAR-OBERSTEIN. Das Projekt „Jugendstadtpark Idar-Oberstein“ ist eines von insgesamt 36 Projekten aus ganz Rheinland-Pfalz, die im Rahmen des aktuellen Jugend-Engagement-Wettbewerbs ausgezeichnet wurden. Zur Preisverleihung kamen dazu zahlreiche Jugendliche aus den unterschiedlichsten Regionen von Rheinland-Pfalz im Festsaal der Mainzer Staatskanzlei zusammen. Im Beisein von Bürgermeister Friedrich Marx wurde dabei auch die Projektgruppe aus Idar-Oberstein von Ministerpräsidentin Malu Dreier und Brigitte Mohn, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, geehrt.

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„Sich einmischen – was bewegen“, so lautete das diesjährige Motto des Jugend-Engagement-Wettbewerbs Rheinland-Pfalz. Mit diesem Wettbewerb fördert das Land gemeinsam mit der Bertelsmann-Stiftung engagierte Jugendgruppen und deren Projekte. Die Projektgruppe „Jugendstadtpark“ möchte gemeinsam – als Verbund der beiden Schülervertretungen des Göttenbach-Gymnasiums und des Gymnasiums an der Heinzenwies – einen Stadtpark für Kinder und Jugendliche in Idar-Oberstein errichten. Die Gemeinschaft der Jugendlichen und ein Ort, an dem sie diese Gemeinschaft leben können, seien enorm wichtig für eine Stadt, betonten die vier angereisten Schülerinnen und Schüler bei der Preisverleihung. Die Jury lobte das Projekt, das bereits im Jugendhilfeausschuss vorgestellt wurde und dort auf einhellige Zustimmung stieß. „Ihr habt das Problem erkannt und die Initiative ergriffen“, hob ein Mitglied der Jury hervor. Derzeit erfolgt die konkrete Planung zur Umsetzung des Projektes.

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Bei der Preisverleihung in der Staatskanzlei überreichten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Dr. Brigitte Mohn der Idar-Obersteiner Projektgruppe neben einem Preisgeld von 500 Euro auch die Nominierung zum „Deutschen Engagementpreis 2019“. Damit rückt die Verwirklichung des Parks, in dem Kinder und Jugendliche – fernab von Computern und Onlinespielen – Zeit miteinander verbringen können, immer näher. Die im vergangenen Jahr bei dem Projekt „Zukunftswerkstatt“ gegründete Gruppe von Jugendlichen zeigt, dass Veränderungen im Kleinen beginnen können und dabei sogar auf Zustimmung der ganz Großen treffen.

 red – 12.03.19

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