Luitpold-Helau ist der neue Oberhäuser Schlachtruf

OBERHAUSEN / NAHE. Eine kleine aber feine Dorffastnacht erlebten die Besucher des närrischen Nachmittags im Gemeindehaus. Neben Vorträgen und Gesang stand auch das gemütliche Beisammensein im Mittelpunkt.

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Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn freute sich, dass wie in den letzten Jahren wieder Michaela Christmann-Bott durch das Programm führte. Sie blickte auch als Protokollerin auf das Dorfgeschehen zurück. Da war zum Beispiel das Duchrother Ortsschild, das in der Hexennacht an die Luitpoldrücke in Oberhausen aufgestellt wurde. Froh sind die Bürger auch darüber, dass es in der Gemeinde eine Miss Marple gibt, die für viel Stoff in dem Protokoll sorgte. Kein Verständnis haben die Bürger, dass ein Unbekannter schon mehrmals an der Wand des Gemeindehauses Fäkalien hinterlassen hat.

Michaela Cristmann-Bott präsentierte auch erstmals den neuen Schlachtruf „Luitpold-Helau“. Als Lohn und Dank bekamen alle Aktive auf der Bühne einen Button mit dem närrischen Luitpold überreicht.

Daniela Hermes

Viel zum Lachen gab es beim Auftritt von Monika Holzhäuser und Sandra Ortmann, die in ihrem Sketch aufführten, was in einem 5-Sterne Restaurant passieren kann. Ihre Erlebnisse mit den gegessenen Bohnen schilderte Anneliese Baab. Zum Wackeln des Bodens brachte Daniela Hermes die Narrhalla bei ihrem Ballerina-Auftritt. Natürlich durften die Narren auch aktiv in ihren Vortrag mit einbezogen.

Super Stimmung herrschte auch bei den „trauernden Witwen“ (Conny Nesseler, Heike Beilmann, Monika Holzhäuser, Annelore Kuhn, Michaela Christmann-Bott, Christina Dietz und Sandra Ortmann), die freudig verkündeten, „Wieder mal sind wir zu haben“. Grund: Sie haben alle ihre Männer auf die Seite geschafft. Zum Abschluss sorgte Christina Dietz aus Odernheim mit ihren Liedern für ein gelungenes Finale in der Oberhäuser Narrhalla.

Fotoalbum zum närrischen Nachmittag