Die Stromberger SPD nominiert ihre Kandidaten für die Stadtratswahl

STROMBERG. Bei der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins wurden alle 15 Kandidatinnen und Kandidaten der Vorschlagsliste einstimmig auf den Plätzen bestätigt.
Zu Beginn der Mitgliederversammlung berichtet der langjährige Fraktionsvorsitzende Gerhard Keuser über die Arbeit der SPD-Stadtratsfraktion. Diese sei als Opposition nicht immer einfach gewesen.

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Der angespannten Finanzlage der Stadt ist es geschuldet, dass nur wenige Vorstellungen und Ideen realisierbar waren und manche Dinge nicht zum Abschluss gebracht werden konnten. Die Fraktion hat zwar dem Verkauf von 2 Objekten, „Alte Schule“ Talstraße und „Altes Kino“ Gerbereistraße, wegen der Finanzlage zugestimmt, den Verkauf des „Alten VG-Gebäudes“ in der Rathausstraße, aufgrund dessen übergeordneter Bedeutung (Jungendtreff, Bücherei), aber verhindern können.
Der SPD-Ortsverein hat sich intensiv bemüht, einen Kandidaten für das Amt des Stadtbürgermeisters zu gewinnen. Dies ist aber nicht gelungen und deshalb wird die SPD keinen eigenen Kandidaten aufstellen.

In der Sitzung wurden die vielen Vorteile von Stromberg als Rahmen für die kommunale Arbeit des neuen Stadtrates betont. „Es gibt viele Gründe, die für Stromberg sprechen. Die Kombination aus der naturnahen Lage, günstigen Immobilienpreisen, einer Vollversorgung mit Bildungs- und Betreuungseinrichtungen und nicht zuletzt der hervorragenden Verkehrsanbindung an das Rhein-Main-Gebiet machen Stromberg zu einem sehr attraktiven Standort“, so Peter Sykes, der zukünftig die SPD-Liste anführen wird. Der 36-jährige Vater von zwei Söhnen ist erst vor 2 Jahren mit seiner Frau nach Stromberg gezogen: „Wir waren damals gleich von Stromberg begeistert und haben beschlossen, hier Wurzeln zu schlagen.“

 

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Sykes zeigt sich mit der Zusammensetzung der Kandidatenliste zufrieden: „Wir haben eine bunte Liste aufgestellt: Neubürger neben Alteingesessenen, erfahrene Ratsmitglieder neben Neulingen. Diese Vielfalt wird im Wahlkampf unsere Stärke sein! Unsere Liste beweist, dass die SPD auch für nicht parteigebundene Menschen attraktiv ist.“ Weiterhin habe man die Liste in einem Reißverschlussverfahren abwechselnd mit Männern und Frauen besetzt, so Sykes.

Im Anschluss stellten sich die Kandidaten vor. Wohnraum, soziale Gerechtigkeit, barrierefreie Stadt, Nahverkehr, Senioren- und Bürgerbeteiligung, und der „Kampf gegen Rechts“ wurden immer wieder als Motivation für das politische Engagement genannt. Insgesamt war eine positive Grund-und Aufbruchsstimmung zu spüren. Das wurde auch in den Redebeiträgen deutlich.

Peter Sykes, stellte im Anschluss an die Listenaufstellung die Eckpunkte des neuen Wahlprogramms vor. Zusätzliches Bauland sowie eine Wiederbelebung der Innenstadt ist ein Ziel der Sozialdemokraten. Auch die Flexibilisierung der Öffnungszeiten von Krippe und Kindergarten ist gerade für junge Familien ein wichtiger Faktor. Sykes betonte „Stromberg muss seine gute Infrastruktur erhalten und weiter ausbauen, dazu gehöre der Erhalt von Einrichtungen wie des Bürgerbüros, der Stadtbücherei und des Jugendcafés genauso wie Verbesserung der Parkplatzsituation, nicht nur am Schwimmbad.“.

Petra Sinß schloss die Mitgliederversammlung mit einem Hinweis auf die im Wahlkampf anstehenden Veranstaltungen. Anfangen werde die SPD mit einem Umwelttag zur Reinigung des Bachlaufs des Guldenbachs am 16. März. Interessierte Bürger können sich per Mail für diese Aktion anmelden: vorsitz@spd-stromberg.de

 

Die Kandidatenliste:
Die neu gewählten Kandidatinnen und Kandidaten verteilen sich wie folgt auf die Plätze, dabei sind bei den ersten fünf Plätzen Doppelbenennungen erfolgt:

1+2) Peter Sykes; 3+4) Alexandra Klein; 5+6) Peter Plewka 7+8) Gertrud Keuser; 9+10) Gerhard Keuser; 11) Birgit Breckheimer; 12) Gerhard Krüger 13) Maria Keck; 14) Klaus Reinicke; 15) Anna-Rosa Merten; 16) Dominic Müller; 17) Karl-Heinz Klein; 18) Jens Köhler; 19) Uwe Siefert; 20)  Gerhard Thieme

red – 21.02.19

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