Auszubildende unterstützen mit 2000 Euro den Hilfsfonds

IDAR-OBERSTEIN. Die Auszubildenden des Edeka-Marktes Bauer hatten in der Weihnachtszeit eine Tombola zugunsten des städtischen Kinderhilfsfonds veranstaltet. Den Erlös von 2.000 Euro übergaben sie nunmehr an Oberbürgermeister Frank Frühauf und Vertreter des Stadtjugendamtes.

Peter Bauer unterstützt die Arbeit des Stadtjugendamtes mit seinem Edeka-Markt regelmäßig, unter anderem durch Lebensmittelspenden für das Kochangebot im JAM. Nunmehr haben seine Auszubildenden ein eigenes Wohltätigkeitsprojekt auf Beine gestellt und vor Weihnachten eine Tombola organisiert. „Sie haben die Lose vorbereitet, die Gewinne besorgt und die Tombola selbstständig durchgeführt – und das teilweise in ihrer Freizeit“, erklärte Bauer. 1.625 Lose zum Preis von je 1 Euro verkauften die Azubis an die Kunden, bei denen sich der selbstständige Edeka-Kaufmann ebenfalls für ihre Unterstützung bedankte. Den Erlös aus dem Losverkauf stockte er dann noch auf 2.000 Euro auf. Peter Bauer wies auch darauf hin, dass die 3.800 selbstständigen Kaufleute im Edeka-Verbund mehr als 17.100 Auszubildende beschäftigen und damit einer der führenden Ausbilder deutschlandweit sind. In seinem Markt beschäftigt Bauer sechs Auszubildende, insgesamt hat er 34 Mitarbeiter.

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Oberbürgermeister Frühauf bedankte sich bei den Auszubildenden für das tolle Engagement: „Das Geld kommt 1:1 hilfsbedürftigen Kindern zugute und damit direkt bei denen an, die es dringend benötigen.“ Denn mit den Mitteln aus dem Kinderhilfsfonds werden vor allem Notlagen von Kindern und Jugendlichen behoben, für die staatliche Leistungen nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen. Der Fonds ist beim Stadtjugendamt angesiedelt und wird von den Mitarbeiterinnen Claudia Hey und Sabine Moser verwaltet.

Auch Sabine Moser dankte den jungen Leuten für ihre Spendenaktion und erläuterte die Arbeitsweise des Hilfsfonds. Dieser ist losgelöst vom städtischen Haushalt und speist sich komplett aus privaten Zuwendungen und Spenden. Notlagen von Kindern und Jugendlichen werden über Sozialarbeiter, Lehrer oder andere betreuende Fachkräfte an das Jugendamt herangetragen, Hey und Moser entscheiden dann zeitnah und unbürokratisch, ob und in welchem Umfang Hilfe geleistet wird. „Im Durchschnitt kommen durch Spenden 7.000 bis 8.000 Euro im Jahr zusammen, die wir auch wieder für Hilfeleistungen ausgeben“, erklärte Moser, „da sind zusätzliche 2.000 Euro natürlich eine tolle Sache.“

red – 04.02.19

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