Nach Messerangriff im Krankenhaus: Gastronom startete Spendenaktion für das Opfer

Jens Schmidt startete die Spendenaktion.

BAD KREUZNACH / REGION.  Noch immer sorgt die schreckliche Bluttat heute (25. Januar) vor 14 Tagen für Entsetzen in der Bevölkerung. Bei der Gewalttat stach ein 25-jähriger afghanischer Flüchtling auf eine 25-jährige schwangere polnische Staatsangehörige ein. Durch die zahlreichen Messerstiche starb das Baby im Mutterleib. Bei dem Täter handelt es sich um den Vater des Kindes.

Schockiert von der Tat zeigt sich auch der 51-jährige Gastronom Jens Schmidt aus Bad Münster am Stein.
„Der Vorfall im Krankenhaus Marienwörth hat mich persönlich so betroffen gemacht, dass ich mich als Person, der Mitten im Leben steht, verpflichtet gefühlt habe, der Betroffenen Familie und der verletzten polnischen Staatsbürgerin zu helfen“, so Schmidt.

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Aus diesem Grund setzte er alle Hebel in Bewegung, um eine Spendenaktion einzurichten. Nach vielen Gesprächen mit der Kripo, dem Frauenhaus und der Anwaltskanzlei Zickmann und Keßler, konnte jetzt ein Spendenkonto errichtet werden. Die Spenden fließen zu 100 Prozent direkt zu dem Opfer.

Schmidt betont, dass er mit dieser Aktion kein Eigeninteresse hat, sondern das es nur um die Frau und ihre Familie geht. Eigentlich hätte er sich gewünscht, dass zum Beispiel die Stadt Bad Kreuznach mit Oberbürgermeisterin, Dr. Heike Kaster-Meurer solch einen Spendenaufruf gestartet hätte.
Er legt auch großen Wert darauf, dass er Personen unterstützt, die in Deutschland Schutz suchen. Was er nicht duldet, wenn Gewalt auftritt, und Leute mit Messern durch die Stadt laufen.

In den kommenden Wochen möchte Schmidt die Werbetrommel rühren, und versuchen zahlreiche Spenden zu bekommen.
Spenden können auf das extra eingerichtete Treuhandkonto bei der Rechtsanwaltskanzlei Zickmann & Keßler in Bad Kreuznach eingezahlt werden.

IBAN DE42508629030200142280

Betreff: „Sternenkind“ AZ:50/19S04

pdw – 25.01.19

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