Bäckerinnung überreichte Neujahrsbrezel in der Staatskanzlei

Vorstandsmitglieder der Bäckerinnung Rhein-Nahe-Hunsrück Rainer Bechtoldt, Alfred Wenz, Michael Roller, Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Paul Bertgen, Karl-Heinz Beck, Norbert Lunkenheimer.

MAINZ / KREIS KH. Die Überreichung der Neujahrsbrezel in der Mainzer Staatskanzlei durch die Bäckerinnung Rhein-Nahe-Hunsrück hat viele Jahre Tradition. „Ich danke allen Beteiligten für diese schöne Tradition. Es ist mir eine große Freude, das Symbol für Glück und Wohlergehen in Form einer Neujahrsbrezel auch im Jahr 2019 zu erhalten”, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Rahmen einer kleinen Feierstunde.

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Darüber hinaus würdigte die Ministerpräsidentin das langjährige soziale Engagement der Bäckerinnung Rhein-Nahe-Hunsrück. Am ersten Adventswochenende 2018 veranstaltete die Innung den 34. Brotpfenniglauf, den der Obermeister der Bäckerinnung und Kreishandwerksmeister Alfred Wenz aus Bundenbach zum 20. Male organisierte, und erzielte einen neuen Spendenrekord. An dem Lauf für den guten Zweck beteiligten sich 70 Läuferinnen und Läufer. Zusätzlich hatten im Vorfeld der Aktion und beim Lauf selbst die Bäcker der Innung Brote, Stollen und Kuchen für den guten Zweck verkauft. Zur Spendenübergabe erhöhte der Hauptsponsor, die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück, die erzielten Spenden auf einen Betrag von 10.000 Euro. „Das ist eine wirklich große Summe. Sie haben seit dem ersten Spendenlauf im Jahr 1985 unzählig viele Menschen unterstützt und großes soziales Engagement gezeigt. Ihr vorbildlicher Einsatz ist keinesfalls selbstverständlich und ich danke ihnen herzlich“, so die Ministerpräsidentin.

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Frisch aus dem Ofen und herrlich duftend: Eine 15 Pfund schwere Hefebrezel – gefüllt mit Marzipan, Nüssen und Mohn – welche die Ministerpräsidentin gerne anschnitt und auch verteilte. Für Alfred Wenz war es schon die 21. Neujahrsbrezel, die er in der Staatskanzlei überreichte. Es wurden aber auch kurz die Probleme im Bäckerhandwerk angesprochen. So sucht Alfred Wenz händeringend Auszubildende im Bäckerhandwerk und Verkäuferinnen. „Die geografische Lage ist da für uns in Bundenbach auch ein großes Problem“, sagt er. In den Berufsschulen Boppard, Bad Kreuznach und Idar-Oberstein füllen 127 Bäckereifachverkäuferinnen die Klassen, aber nur 28 Bäckerlehrlinge. In den drei Landkreisen Bad Kreuznach, Birkenfeld und Rhein-Hunsrück hätten in 2018 nur sechs Bäcker eine Lehre angefangen, hieß es.

gw – 14.01.19

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