GKGK startete mit Herrensitzung die Saalfastnacht 2019

Jochen Merz präsentierte den städtischen Müll.

BAD KREUZNACH. Unter dem Motto „Die Fassnacht wird nie untergehen, wenn Jung und Alt zusammenstehen“ eröffnete die Große Karnevalsgesellschaft in Kreuznachs „Gut Stubb“ mit der traditionellen Herrensitzung die Saalfastnacht. Die Männer bekamen bis nach Mitternacht ein abwechslungsreiches Programm geboten.

Peter Fluhr

Erfolgreich meisterte Peter Fluhr als neuer Sitzungspräsident sein Amt.
Unter den Klängen der Prinzengarde, Prinzessinnengarde, Mainzer Ranzengarde und dem Tanzpaar der GKGK zog der Elferrat in den Kursaal ein.

Gleich zu Beginn bekamen die Politiker direkt ihr Fett vom „Deutschen Michel“, Bernhard Knab weg. Knab der seine Vorträge wie immer auswendig vortrug, blickte auf das politische Jahr 2018 zurück. „Die Sonne hat bei so manchem das Gehirn ausgetrocknet“, stellte er fest. Für ihn ist auch klar, dass manche Politiker mit der Zeit ausgewechselt werden müssen. Bernhard Knab: „Windeln und Politiker muss man wechseln, sonst geht es in die Hose“.

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Seine Erlebnisse als Nachtwächter trug Adi Guckelsberger vor. Etwas für das Auge bot die Prinzessinnengarde mit ihrem Marschtanz, bevor Protokoller Dr. Karl Kuhl einen Rückblick auf das abgelaufene Jahr im Kreis machte. Dabei stellte er fest, dass die defekten Bahnschranken in Norheim noch aus der Kaiserzeit stammen.
Begeistert waren die Männer im Saal wieder einmal vom „Mann mit den 1 000 Stimmen“, Harry Borgner. Ob Milva, Howard Carpendale oder Udo Lindenberg, er imitierte sie alle mit dem Oldie „Mein kleiner grüner Kaktus“ in speziellen Versionen.

Eine besondere Vorlesung brachte „Quasimodes“ (Dr. Gerd Modes) auf der Kurhausbühne. Dabei ging es vor allem um Fake News. Als Beispiel nannte er die Oberbürgermeisterin, dass sie ein Verkehrskonzept für die Stadt habe.

Ein weiterer Höhepunkt folgte direkt im Anschluss mit Jochen Merz, der es auf die Kreuznacher Politiker in seinem Vortrag abgesehen hatte. Auf die Narrenbühne kam er mit einer städtischen Mülltonne, um den Narren zu zeigen, welchen Müll die Politiker fabrizieren. Selbstverständlich durften bei dem Müll auch nicht die Tourismusabgabe und die fehlenden  Fettabscheider.

Was Merz überhaupt nicht verstand, sind die Taschenkontrollen auf dem Jahrmarkt. Denn nach der Kontrolle kann man auf der Pfingstwiese ein Butterflymesser kaufen. „Das ist genau mein Humor“, so Merz in Richtung Beigeordneten Markus Schlosser. Bei der bevorstehenden Stadtratswahl wird Merz immer wieder an die Hitparade mit Dieter Thomas Heck erinnert. „Sie waren zum 4.mal dabei, bitte nicht wiederwählen“, so Merz.
Das Karl Heinz Delaveaux und Werner Klopfer in diesem Jahr direkt am Eingang des Kurhauses saßen, dafür hatte Jochen Merz auch eine Begründung. „Wenn ich sie erwähne können sie direkt am Notausgang flüchten“.
Aber in diesem Jahr wurde Werner Klopfer fast in dem Vortrag verschont. „Klopfer kam bei der Herrensitzung zu kurz“, schlug Merz die Überschrift für die Presse vor.
Mit der Mainzer Ranzengarde und der Prinzengarde endete der erste Teil der Sitzung.

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Nach der Pause sorgten die Cowgirls vom Freizeitverein Rüdesheim für einen erhöhten Adrenalinspiegel. Über seinen Beruf als Beamter konnte der Hüffelsheimer Gerd Emrich einiges erzählen und auch singen. Zu späterer Stunde verzauberten die Prinzessinengarde mit ihrem Showtanz die Männer bevor der saarländische Hausmeister, Willi Jost vor dem großen Finale nochmals für zahlreiche Lacher sorgte.

Weitere Aktive bei der Herrensitzung waren die Tanzgruppe „Team G.A.G.A und der Mainzer Horst Radeli „Willi Windhund“.

Fotoalbum zur GKGK Herrensitzung

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pdw – 12.01.19

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