BauReMo: Kellerdecke – Eine Dämmung lohnt sich häufig

Zehn Zentimeter sollten es bei einem guten Dämmstoff mindestens sein. Das Anbringen in Schichten erleichtert das Einarbeiten von Roh-ren und Anschlüssen.

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Energietipp der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz

 

 

 

Ist die Decke eines unbeheizten Kellers nicht gedämmt, gibt das Erdgeschoss permanent Wärme über den Fußboden ab. Das ist noch bei vielen älteren Häusern der Fall und zeigt sich an erhöhten Heizkosten und Fußkälte im Erdgeschoss.

Dabei ist die Dämmung der Kellerdecke eine der wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen, da Materialkosten von nur etwa 20 Euro pro Quadratmeter anfallen. Wird ein Fachbetrieb beauftragt, betragen die Kosten insgesamt etwa 40 Euro pro Quadratmeter. Kompliziertere Deckenkonstruktionen erhöhen den entsprechenden Aufwand.

Wer sich selbst an der Dämmung versuchen will, arbeitet am besten mit fertigen Kellerdecken-Dämmplatten, die von unten an die Decke geklebt oder gedübelt werden. Verlaufen an der Kellerdecke Installationen, werden mehrere Dämmplatten verwendet und schichtweise aufgebracht, so dass die Rohre in die Dämmung eingearbeitet werden können. Dabei wird vorausgesetzt, dass die Kellerräume hoch genug sind und dass keine Fenster oder Türen dicht unterhalb der Decke anschließen. Unebene Kellerdecken benötigen eine Unterkonstruktion, auf der das Material angebracht wird. Dabei sollten Fugen und Anschlüsse luftdicht verschlossen werden, damit sich die Dämmwirkung nicht verringert. Nach der Energieeinsparverordnung (EnEV) darf der Wärmeverlust der gedämmten Kellerdecke einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Dazu sollten die Dämmplatten meist eine Dicke von 10 bis 12 Zentimetern haben abhängig von der Dämmwirkung des Materials. Wird noch besser gedämmt und die Dämmung von einem Fachbetrieb durchge-führt, können staatliche Zuschüsse beantragt werden.

Zu den Details der Kellerdämmung und zu allen Fragen des Energiesparens im Alt- und Neubau berät der unabhängige Energieberater der Verbraucherzentrale nach Terminvereinbarung.

Die Energieberatungen finden in der Naheregion wie folgt statt:

  • in Bad Kreuznach am Montag, den 04.02.19 von 13.30 -18 Uhr
  • in Bad Sobernheim am Donnerstag, den 24.01.19 von 14.15 – 18.00 Uhr,
  • in Bingen am Dienstag, den 05.02.19 von 13.30 – 17.15 Uhr,
  • in Birkenfeld am Mittwoch, den 06.02.19 von 13.30 – 16.30 Uhr,
  • in Idar-Oberstein am Mittwoch, den 23.01.19 von 14.30 – 17.30 Uhr,
  • in Stromberg am Freitag, den 01.02.19 von 10 bis 13 Uhr.

Die Beratungsgespräche sind kostenlos. Bitte wenden Sie sich zur Terminvereinbarung und für weitere Auskünfte an unser Energietelefon Tel.: 0800/6075600 (kostenfrei); Erreichbar montags von 9-13 Uhr und 14-18 Uhr, dienstags und donnerstags von 10-13 Uhr und 14-17 Uhr.

VZ-RLP – 09.01.19