Weinbergshäuser: Vorbildliches Engagement an Nahe und Glan

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NAHE-REGION. Zum 2. Mal liegt der Schwerpunkt der Verleihung des Gastland Nahe Talers, einer von Gastland Nahe e.V. in unregelmäßigen Abständen vergebenen Ehrung für besondere Verdienste um den Tourismus an Nahe und Glan, auf dem Thema „Weinbergshäuser“.

Begonnen hatte alles mit der Renovierung des historischen Weinbergshauses auf dem Norheimer Kafels im Jahr 2004 unter Federführung von Gastland Nahe e.V. und vielen Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern. Vorsitzender Mathias Harke wollte diese Initiative als Signal mit Vorbildcharakter für weitere Restaurierungen von Weinbergshütten verstanden wissen.

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„Seit Jahrhunderten wird unsere Kulturlandschaft an Nahe und Glan unter anderem von Trockenmauern und Weinbergshäusern geprägt“, so Harke.
Die authentischen ehemaligen Schutzhütten sollten als typisches regionales Kulturgut soweit möglich erhalten bleiben und in Zukunft Gästen und Wanderern in ihrer ursprünglichen Bedeutung wieder Schutz und Rastplatz sein, ein Platz zum Verweilen, ein Platz zum Genießen. Tatsächlich ist Harkes Wunsch in Erfüllung gegangen. Mittlerweile sind viele Hütten durch ehrenamtliche oder private Initiativen liebevoll und beispielhaft restauriert worden.

Mathias Harke: Weitere sieben Betriebe haben sich vorbildlich um die Erhaltung dieses für die Region typischen Kulturgutes engagiert und werden dafür mit dem „Gastland Nahe Taler“ ausgezeichnet: Weingut Venter, Weiler, Weingut Weber, Feilbingert, Weingut Schappert und Weingut Welker, beide in Sponheim, Weingut Bischoff – Klein, Bretzenheim, Weingut Klostermühle, Odernheim, Michael Engisch, Meddersheim.

Einig ist man sich, in Zukunft zu kooperieren und alle restaurierten Hütten zu erfassen, einheitliche Schilder anzubringen und Verbindungen zwischen den „Schmuckstücken“ zu schaffen. Gastland Nahe e.V. wünscht sich Hinweise auf weitere, wieder hergestellte Weinbergshäuser, um diese ebenfalls für die Auszeichnung mit dem Gastland Nahe Taler zu nominieren.

red – 06.12.18

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