Gottesdienst zum Gedenken an Weihbischof Leo Schwarz in Braunweiler

BRAUNWEILER / TRIER. Das Bistum Trier trauert um Weihbischof Leo Schwarz. Der emeritierte Trierer Weihbischof starb am 26. November in Trier. In seinem Geburtsort Braunweiler findet am Mittwoch, 5. Dezember um 19 Uhr ein Gottesdienst zum Gedenken an den Verstorbenen mit dem Erzbischof von La Paz (Bolivien) statt. Edmundo Abastoflor war Seminarist, als Weihbischof Schwarz 1962 nach Bolivien kam.

Das Requiem (Sterbeamt) feiern Bischof Stephan Ackermann und das Bistum am Dienstag, 4. Dezember, 10 Uhr im Hohen Dom zu Trier; anschließend wird der Verstorbene in der Paulus-Kapelle im Domkreuzgang zur letzten Ruhe gebettet.

ANZEIGE:

Leo Schwarz wurde 1931 in Braunweiler im Kreis Bad Kreuznach geboren und 1960 zum Priester geweiht. Von 1962 bis 1970 arbeitete er als Seelsorger in Bolivien. Von 1976 bis 1982 war er Hauptgeschäftsführer des Bischöflichen Hilfswerks „Misereor“. 1982 wurde er zum Weihbischof im Bistum Trier ernannt. Er baute das Hilfswerk „Renovabis“, die Solidaritätsaktion der deutschen Katholiken mit den Menschen in Mittel- und Osteuropa, mit auf und war zehn Jahre Vorsitzender der Deutschen Kommission der kirchlichen Friedensorganisation „Justitia et Pax“. 2005 wurde er Präsident der Europäischen Kommissionen „Justitia et Pax“. 2006 nahm Papst Benedikt XVI. das Rücktrittsgesuch von Weihbischof Schwarz an. In seinem Ruhestand hat Weihbischof Schwarz weiterhin in der Seelsorge gearbeitet und war abwechselnd in Bolivien und im Bistum Trier tätig.

Weitere Informationen sind unter www.bistum-trier.de/weihbischof-leo zu finden.

red – 03.12.18

Nahe-News Newsletter:

Möchten Sie keine aktuellen Nachrichten mehr verpassen, dann melden Sie sich einfach für den Newsletter an. Sie müssen nur einfach Ihre Mailadresse in das Feld am unteren Ende dieser Seite eintragen!
Aktuelle News erfahren Sie auch auf unserer Nahe-News-Fan-Seite bei Facebook