Ministerpräsidentin Malu Dreyer besuchte Birkenfeld und Kusel

Malu Dreyer beim Besuch des MintCoach, Umwelt-Campus.

BIRKENFELD / KUSEL. Mit seinen starken Regionen werde Rheinland-Pfalz auch in Zukunft ein starkes und lebenswertes Land bleiben. „Mit meiner im Land Daheim-Tour möchte ich auch herausragende Projekte, Orte und Initiativen in der Öffentlichkeit bekannter machen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem Besuch im Kreis Birkenfeld und Kusel am Montag.

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Zum Auftakt des Besuchstages informierte sich die Ministerpräsidentin in Kempfeld über das WasserWissensWerk, ein Besucher- und Informationszentrum zum Thema Trinkwasser, und begleitete eine Schulklasse bei der Ausstellungserkundung. Die Ministerpräsidentin lobte die Einrichtung, die die Nutzung einer wichtigen Ressource anschaulich erkläre und insbesondere auch Kindern die Bedeutung von Nachhaltigkeit vermittle. „Die Einrichtung lockt aber auch Touristen und Touristinnen sowie Bildungsinteressierte in diese landschaftlich attraktive Gegend. Das ist eine sehr große Bereicherung für die Region und gibt neue Impulse für den Tourismus“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Nächste Station war der Umweltcampus Birkenfeld der Hochschule Trier, der sich an dem Forschungsprojekt „MINTcoach“ beteiligt. Er will Schülerinnen der Klassen sechs und sieben für naturwissenschaftliche Fächer, Technik, Informatik und Mathematik begeistern. Im Rahmen des Projekts fand ein Workshop mit drei Klassen der Partner-Realschule plus Birkenfeld statt, an dem sich die Ministerpräsidentin beteiligte. Anschließend tauschte sie sich beim Mittagessen in der Mensa mit Studierenden aus.

Nachmittags ging das Programm in der Verbandsgemeinde Birkenfeld weiter, in der verteilt auf 31 Gemeinden rund 20.000 Menschen leben. In Ergänzung zum ÖPNV gibt es dort seit 2014 das Projekt Elektro-Bürgerauto für Menschen ohne eigenes Fahrzeug. Das Auto wird teilweise mit Strom aus einer örtlichen Photovoltaik-Dachanlage „betankt“. Die Verbandsgemeindeverwaltung kümmert sich um die Rahmenbedingungen; die Umsetzung erfolgt überwiegend durch ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger. „Der demografische Wandel bringt viele Veränderungen mit sich, die wir gemeinsam gut gestalten können. Dafür ist dieses Projekt ein tolles Beispiel. Es verbindet Innovation, Nachhaltigkeit und Ehrenamt und trägt dazu bei, dass die Menschen hier gut leben können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Gespräch mit den Projektverantwortlichen und Nutzerinnen und Nutzern des Fahrzeugs.

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In Kusel stand zunächst das Thema „Teilhabe“ im Mittelpunkt. Das „Haus im Westrich“ bietet verschiedene Wohnformen und individuelle Förderung für erwachsene Menschen mit körperlichen, geistigen und mehrfachen Beeinträchtigungen.

In der Tagesförderstätte (Foto) gibt es ein qualitativ hochwertiges Teilhabeangebot während des Tages. Ebenso bietet die Tagesförderstätte je nach Hilfebedarf unterschiedliche Therapieangebote. Die Ministerpräsidentin besuchte die Einrichtung und sprach mit den Bewohnern und Mitarbeitern.

Anschließend besuchte sie in Kusel das unter Denkmalschutz stehende Gebäude der alten Landschreiberei, das im Rahmen der Städtebauförderung umgebaut und saniert wurde. Untergebracht ist dort seit Frühjahr 2017 die Musikschule Kuseler Musikantenland, die von dem als gemeinnützig anerkannten “Verein Musikschule Kuseler Musikantenland e. V.” getragen wird. Derzeit werden in der Verbandsgemeinde Kusel über 500 Schülerinnen und Schüler ausgebildet.

pdw-red – 27.11.18

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