Kreuznacher Narren stürmten Stadthaus – Fastnachtsparty am Halli Galli

KH. Pünktlich um 11.11 Uhr startete am gestrigen Samstag am Stadthaus die 5. Jahreszeit in der Kurstadt. Der Verein Kreiznacher Narrefahrt stürmten zusammen mit den Blauen Jungs das Stadthaus und „entführten“ Oberbürgermeisterin, Dr. Heike Kaster Meurer. Anlässlich des 66-jährigen Bestehens der Blauen Jungs musste die OB den Stadtschlüssel an den Sitzungspräsidenten Stephan Adrian abgeben.

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Zitat Stephan Adrian:

„Es Stadthaus dort man glaubt es kaum,
für uns Narren hier der reinste Traum,
denn wenn´s dadrinn stürmt und kracht,
gibt’s Stoff für uns an Fassenacht.

Doch auf dem Narrenschiff hier bei der Stadt
man mit Kommunikation Probleme hat
ja häufig sehr konträr, nicht produktiv
drum hängt dann oft im Haus der Segen schief´!

Bevor das Stadthaus gestürmt wurde, begrüßte Zugmarschallin Cornelia Christmann-Faller die närrischen Vereine und blickte auf die jüngsten Ereignisse im Stadthaus zurück.

Zitat Cornelia Christmann-Faller:

Wenn die all an enem Strick däte ziehe, dann würde im Stadtrat ke Fetze fliehe.
Der Delavaux zieht mit dem Klopfer vor Gericht, egal ener verliert in jedem Fall sei Gesicht.
Münschter am Stein, so scheen gelege,
das müsste man doch ach e bissche besser pflege.
Geld is geflosse, doch wo isses gelandet???
mer hot das Gefühl die Münsterer sind gestrandet.
Jetzt reiße se ach noch ab das Deutsche Haus, ihr Leit das war doch stets ein Augenschmaus.
Kann mer das wirklich nit mehr uffmotze???
damit nit komme so e paar Betonklotze.

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Nachdem die Blauen Jungs den Stadtschlüssel an sich genommen hatte, ging die Fastnachtsparty am „Halli Galli“ weiter. Hier führten die Tanzgruppen mit 60 Personen einen Tanz-Flashmop auf.

Für Ihre Verdienste um die Kreuznacher Fastnacht wurde Zugmarschallin Christmann-Faller zur Ehrensenatorin des Vereins “Kreuznacher Narrefahrt” ausgezeichnet. Sie übergab in diesem Jahr den Vorsitz an Sascha Kessler.

Seit gestern hat auch der neue Zug-Pin einen Namen. In Andenken an den ehemaligen Zugplakettenverkäufer „Schwabe Otto“ (Otto Schwab) wurde der neue Pin auf den Namen „Ottoche“ getauft. Den Namensvorschlag macht der Sitzungspräsident der Hargesheimer Dippeschisser, Jochen Merz.
Den Job des Zugplakettenverkäufers macht seit ein paar Jahren der stadtbekannte Alexander Goldbaum, der in seinem Rollstuhl die Pins für den Verein verkauft.

Fotoalbum zum Start der 5. Jahreszeit

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