Kein Durchkommen für die Feuerwehr – Falschparker beschimpft Einsatzkräfte

KH. Was ist nur mit den Menschen los? Verkehrsteilnehmer, die keine Rettungsgasse bilden, oder Personen die Einsatzkräfte attackieren oder auch Verkehrsteilnehmer die ein Halteverbot nicht kennen. Themen, über die man vor vielen Jahren eigentlich nur selten berichtete und jetzt an der Tagesordnung stehen.

Ein unglaublicher Fall ereignete sich am Dienstag gegen 11.30 Uhr an der Feuerwache Süd in der Gustav-Pfarrius-Straße. Obwohl dort absolutes Parkverbot besteht, um die Ausfahrt der Feuerwehrfahrzeuge zu gewährleisten, parken in der Mittagszeit täglich Frauen und Männer, um ihre Schulkinder abzuholen. An manchen Tagen parken sie auch auf dem Feuerwehrgelände.

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Als am Dienstag ein Feuerwehrfahrzeug von einem Einsatz zurückkam, und wegen einem parkenden Auto nicht in den Feuerwehrhof fahren konnte, stiegen die Einsatzkräfte aus und suchten nach dem Fahrer. Hinter dem Feuerwehrfahrzeug befanden sich auch noch 2 Autofahrer, die im Halteverbot ihr Fahrzeug abstellen wollten, und die Hinweise der Feuerwehr ignorierten wegzufahren.

Ein Fahrer davon, war so verärgert, dass die Feuerwehr ihr Fahrzeug einfach auf die Straße stellten und beschimpfte die Einsatzkräfte als Wichtigtuer. Weiterhin schrieb er noch am gleichen Tag eine Beschwerde an die Oberbürgermeisterin und die Wehrleitung, um zu erfahren, wer für diese Maßnahme verantwortlich sei. Denn nach seinen Augen war dies eine Absicht der Feuerwehr, ein Parkchaos herbeizuführen. Weiterhin unterstellte der Fahrer, die Feuerwehr habe einen Rollstuhlfahrer beauftragt, an der Straße hin und her zu fahren, um Wartezeiten herbeizuführen.

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Im Gespräch mit Nahe-News teilte ein Feuerwehrmann mit, dass es unbegreiflich ist, was sich die Bürger mittlerweile so alles erlauben. „Da verlässt man den Arbeitsplatz um Hilfe zu leisten, und muss sich dann solche Frechheiten anhören“, so der Feuerwehrmann.

Um die Verkehrssituation zu entschärfen, versuchte die Feuerwehr die Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes zu erreichen. Doch diese teilten nach Auskunft der Feuerwehr mit, dass man 25 Minuten benötige um bei der Feuerwehr zu sein. Auch die Polizei wurde informiert, aber diese fühlten sich für die Situation nach Auskunft der Feuerwehr nicht verantwortlich.

Der Fahrer dieses Fahrszeugs beschimpfte die Feuerwehrleute und beschwerde sich bei der Oberbürgermeisterin, obwohl er im Haltverbot stand.

Dabei ist dieses Parkproblem schon seit Jahren beim Ordnungsamt bekannt. Mehrmals hat die Wehleitung das Ordnungsamt darauf hingewiesen, doch geändert hat sich bisher nur, dass man vor der Einfahrt Pylone aufstellte.

Bleibt zu hoffen, dass die Stadt schnellstens dieses Parkproblem im absoluten Halteverbot bei der Feuerwehr löst, bevor irgendwann die Feuerwehr zu spät zu einem Einsatz kommt, und Menschen sterben…

pdw – 09.08.18

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