Unser Dorf hat Zukunft: Die Sieger des Kreisentscheids stehen fest

KREIS KH. In diesem Jahr nahmen im Landkreis Bad Kreuznach insgesamt neun Ortsgemeinden am Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teil. „Besonders positiv zu erwähnen ist das bürgerschaftliche Engagement vieler Ortsgemeinden mitsamt ihren Bewohnerinnen und Bewohner.

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Allen Gemeinden, die sich dem Wettbewerb stellten gebührt ein sehr großes Lob, dass sie sich mit ihrer Zukunft und mit den dazugehörigen Zukunftskonzepten auseinandergesetzt haben“, teilte die Kreisverwaltung heute mit. In beiden Klassen musste die Kreiskommission auch in diesem Jahr wieder eine besonders schwere Entscheidung fällen, denn einige der teilnehmenden Ortsgemeinden lieferten sich ein sehr positives Kopf-an-Kopf-Rennen.

Bei Gesprächen entwickelten sich Ideen

„Auch in diesem Jahr hat es sich wieder einmal gezeigt, dass bei den Begehungen in den meisten teilnehmenden Ortsgemeinden zwischen den Bürgern, den Bürgermeistern und der Kommission Gespräche entwickelten, die von allen Beteiligten wohlwollend aufgenommen wurden und sich daraus schon wieder so manche Idee entwickelte“, so die Verwaltung weiter.

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Im Jahr 2018 darf der Landkreis Bad Kreuznach zwei Gemeinden der Sonderklasse und zwei Gemeinden der Hauptklasse in den Gebietsentscheid weiter melden.

Die Ergebnisse:

Hauptklasse

Platz 1: Traisen
Die Ortsgemeinde Traisen überzeugte die Kommission mit ihrer Präsentation, ihrem bürgerschaftlichen Engagement und der überaus regen Teilnahme der Bürgerinnen und Bürger am Rundgang durch den Ort.

Bei der Ortsgemeinde Traisen gefiel der Kommission, dass sie ihre Anerkennung als S chwerpunktgemeinde in der Dorferneuerung als Herausforderung angenommen hat und sich insbesondere durch die Dorfmoderation weitere Ideen und Ziele für die Gemeinde entwickelt und umgesetzt werden.Auch das Angebot des freien W-LAN „Freifunk Soonwald“ kam bei der Komission gut an.

Platz 2: Fürfeld
Die Ortsgemeinde Fürfeld besticht durch ihre zukunftsweisenden energetischen Konzepte, insbesondere das Landesprojekt „Smartvillage“ zur umweltfreundlichen Energieversorgung und der energetischen Sanierung der Kindertagesstätte und der Grundschule. Erwähnenswert ist auch das Engagement des Dorfverschönerungsvereins bei diversen Platzgestaltungen.

Übrige teilnehmende Ortsgemeinden der Hauptklasse waren Biebelsheim, Mandel und Rümmelsheim

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Sonderklasse:

Platz 1: Meddersheim
In Meddersheim sind die Ergebnisse der Dorfmoderation deutlich erkennbar, wie das sehr gute Beispiel des Dorfcafés, welches sehr rege wöchentlich genutzt wird. Weiterhin wurde der Kommission der zukünftige, barrierefreie Rundweg vorgestellt.
Ebenso gefielen der Kommission die ökologischen Projekte der Ortsgemeinde (z. B. Baumbestand, Pflege, Erhaltung und Entwicklung der Orchideenstandorte). Auch die Kindertagesstätte beeindruckte mit naturnaher Ausrichtung und frisch vor Ort zubereitetem Essen und unterstreicht damit auch die Zukunftsfähigkeit der Ortsgemeinde.

Platz 2: Hochstetten-Dhaun ausschließlich mit dem Ortsteil Hochstädten:
Der von der Kommission beurteilte Ortsteil Hochstädten der Ortsgemeinde Hochstetten-Dhaun überzeugte mit den öffentlichen Einrichtungen (Haus Horbach inklusive der Freiflächen, Lage des Jugendhauses), insbesondere der durch viel Eigenleistung und Ehrenamt errichtete Mehrgenerationenaktivplatz.
Positiv zu erwähnen ist die Gestaltung und Einbindung des Dorfes in die Landschaft, ebenso wie die Planung des Hochwasserschutzes, welche sich zukünftig sicherlich in ein Naherholungsgebiet entwickelt.

Übrige teilnehmende Ortsgemeinden der Sonderklasse waren Feilbingert und Waldböckelheim

red – 09.05.18

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