Kirschbäume in der Kirschsteinanlage stehen in ihrer vollen Blütenpracht

KH. Da hätte auch der gute alte Oberbürgermeister Kirschstein (Amtszeit von 1897 bis 1909) seine große Freude dran gehabt. In der nach ihm benannten Kirschsteinanlage stehen die Kirschbäume in ihrer vollen Blütenpracht und umhüllen das Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus wie einen Schutzmantel.

ANZEIGE:

Im Zuge der Umgestaltung für einen besseren Hochwasserschutz der Grünanlage am Fuße von „Klein-Venedig“ wurden die Bäume, die 100 Jahre alt werden können, gepflanzt. Es handelt sich hierbei eine spezielle Züchtung der Wildkirsche (Prunus avium) namens „Plena“. Die Bäume tragen keine Früchte und werden deshalb in Grünanlagen gepflanzt. Das Grün soll nicht von den herabfallenden und dann vergammelnden Kirschen verschmutzt werden. Kirschbäume mit Früchten blühen derzeit in großer Zahl in dem Wald, der die Stadt umsäumt. Spaziergänger können schon auf die nächste Blütezeit freuen, die ansteht: Die japanischen Zierkirschen in der Cauer Straße.

Die Kirschen der Wildkirsche, der als Urahne der Süßkirsche gilt, bleiben auch bei der Reife klein und schmecken herb bis bitter, stehen aber als Leckerbissen auf dem Speiseplan der Vögel.

 

hjr – 20.04.18

Nahe-News Newsletter:

Möchten Sie keine aktuellen Nachrichten mehr verpassen, dann melden Sie sich einfach für den Newsletter an. Sie müssen nur einfach Ihre Mailadresse in das Feld am unteren Ende dieser Seite eintragen!
Aktuelle News erfahren Sie auch auf unserer Nahe-News-Fan-Seite bei Facebook