Strukturen der Nahelandtouristik werden mit allen Gesellschaftern überdacht

KREIS KH. Auf die Pressemitteilung der Stadt Bad Kreuznach, am Freitag mit dem drohenden Austritt aus der Naheland-Touristik reagierte Landrätin Bettina Dickes. In einer Pressemitteilung teilte sie mit, dass sie die Mitteilung der Stadt Bad Kreuznach zur Kenntnis genommen hat. Sie geht davon aus, dass sich die Oberbürgermeisterin und der Bürgermeister sich mit ihr in dieser Angelegenheit in Verbindung setzen werden.

Landrätin Bettin Dickes (CDU)

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Bettina Dickes: „Derzeit läuft ein Prozess, in dem die Strukturen der Nahelandtouristik gemeinsam mit allen Gesellschaftern überdacht werden. Hierfür werden auch die Schwerpunktsetzung der Themen der Nahelandtouristik – wie etwa im Themenbereich Wellness und Gesundheit – konkret in den Blick genommen. Eine gute Vernetzung mit den umliegenden Regionen ist alleine aus diesem Grund wichtig. Insgesamt muss es allen klar sein, dass nur Zusammenarbeit etwas erreichen und bewegen kann, um gegenseitige Synergieeffekte zu erreichen. Dies gilt natürlich auch für die Stadt Bad Kreuznach als wichtigem Standort für den Tourismus in unserem Landkreis. Jedoch ist umgekehrt das Umland auch für die Touristen wichtig, welche nach Bad Kreuznach kommen.“
Landrätin Bettina Dickes (CDU).Dass bereits Vernetzungsansätze angestoßen wurden, zeigt sich im Gespräch der Städte Bad Kreuznach und Bingen und den Landkreisen Mainz-Bingen und Bad Kreuznach. In diesem ging es in erster Linie um Gästekarten und die Nutzung des ÖPNV für Touristen.

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„Im Zuge dieses Gesprächs wurde explizit gesagt, dass der ganze Landkreis Bad Kreuznach dabei einbezogen wird. Dies ist der einzig richtige Weg, denn letztlich muss auf breiter Ebene Hand in Hand gearbeitet werden, um eine gute Vernetzung in den vielen touristischen Themenfeldern.

Minister Volker Wissing begrüßte bei der ITB im März in Berlin die Geschäftsführerin der Naheland-Touristik, Ute Meinhard, die Landräte Matthias Schneider (Birkenfeld) und Bettina Dickes (Bad Kreuznach). Foto: Juraschek / RPT

Auch ich finde es ganz wichtig, dass wir unsere Fühler in Richtung des Mittelrheins ausstrecken. Jedoch nicht nur, denn auch Rheinhessen, das Nordpfälzer Bergland und der Hunsrück finden sich in unserem Landkreis wieder. Unsere Zusammenarbeit sollte sich daher tunlichst nicht nur in eine Richtung ausrichten, sondern in ganzer Breite, um auf diesem Wege viel besser werden“, so die Landrätin abschließend.

Sehr überrascht über die Äußerungen aus der Kurstadt über den Hildegardisweg zeigte sich die Bundestagsabgeordnete Antje Lezius (CDU). „Der Weg ist noch nicht einmal ein Jahr alt und es muss alles noch wachsen. „Man sollte nicht alles kaputtreden“, so Lezius.

Wie Bürgermeister Heinrich am Freitag mitteilte, beginnt für ihn der Hildegardisweg im Irgendwo und endet im Nirgendwo.

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red – 16.04.18

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