Vermisste Frau nach Schädelfund identifiziert

WALDALGESHEIM. Durch Spaziergänger wurde Anfang Dezember 2017 in einer Waldrandlage zwischen Bergwerk Waldalgesheim und Weiler bei Bingen ein skelettierter, menschlicher Schädel aufgefunden. In einem aufwendigen Verfahren konnte die Rechtsmedizin Mainz im März 2018 ein DNA-Profil erstellen.

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Der Abgleich mit bekannten DNA-Profilen von vermissten Personen ergab die eindeutige Identifizierung der seit dem 13. Juli 2017 vermissten 84-Jährigen Sonja Wollinger aus Waldalgesheim. Eine erneute Absuche des Fundortes führte zur Auffindung weiterer Skeletteile und der Kleidung der Vermissten, die momentan noch bei der Rechtsmedizin Mainz untersucht werden. „Anhaltspunkte für eine Fremd- oder Gewalteinwirkung sind nicht vorhanden“, teilte die Polizei heute mit.

Nach dem Verschwinden der an Demenz erkrankten Sonja Wollinger waren erfolglos intensive Suchmaßnahmen im Bereich des Binger Waldes durchgeführt worden.

red – 05.04.18

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