Von Kids Für Kids – Gelungene Nachwuchssitzung des KVW

WALDALGESHEIM. „Fassenacht von Kids für Kids“, unter diesem Motto stand die traditionelle Kindersitzung des KVW in Waldalgesheim. In der nach Musicalthemen geschmückten Keltenhalle feierten die Kinder des Ortes ihre Sitzung, die denen der „Großen“ in nichts nachstand. In allen Funktionen, vom Sitzungspräsidenten über den Elferrat (der übrigens aus 16 jungen Mitgliedern bestand und mehrmals ausgetauscht wurde, um vielen Kindern den Eindruck zu vermitteln, ganz wichtig zu sein), von den Büttenschiebern bis zur Technik, hielten sich die Erwachsenen erstaunlich zurück, was sehr angenehm auffiel und der Qualität keinerlei Abbruch tat. Die Kinder fühlten sich sozusagen unter sich. Entscheidend dazu beigetragen hat auch der junge Sitzungspräsident Fabian Schitthof, der bravourös durch das Geschehen führte. In diesem Jahr war es sein erster Auftritt als Präsident und er machte das so souverän, als sei er in dem Metier schon ein alter Hase.

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Das Programm war sehr ausgewogen und so wechselten insgesamt 5 Vorträge und Showelemente, davon nicht nur Show- und Gardetänze, sondern auch andere Formate wie Gesang etc. in munterer Folge. Die Redner waren alle Eigengewächse und das lässt auch für die Zukunft hoffen, dass man die Sitzungen der Erwachsenen nicht immer mehr mit eingekauften Narrenstars als Redner besetzen muss, denen doch das Lokalkolorit meist abgeht.

Die jungen Redner haben begeistert. Thema Nummer eins war natürlich die Familie und so der Ärger mit den Geschwistern und den Eltern. Für letztere nach dem Motto: „Pubertät ist, wenn die Eltern anfangen komisch zu werden“.

Die Rednerstars waren:

–     Emma-Lina Schaab und Linnea Scholl: „Kind zu sein ist schwer“.
–     Leonie Brandenburg: „Papa ist der Beste“.
–     Laetitia Land als „Meerjungfrau vom Wasserloch“ mit einer herzerfrischenden Persiflage über fremde Gäste an den Wasserlöchern.
–     Fabian Feier und Marvin Rodriguez: „Leid der Männer in der Familie und die Schule, die das Leben täglich um fünf Stunden verkürzt.“
–     Marcel Neukum über „Die kleine unmögliche Schwester“.

Highlights für die kleinen Zuschauer sind natürlich die wunderschönen Tänze von den Kleinsten bis zu den Größeren in ihren bunten, schicken Kostümen.

„Die Tanzgruppen waren ausnahmslos bestechend und es ist bemerkenswert, welche hervorragende Arbeit hier im Verein geleistet wird. Das ist tänzerisch-künstlerisches und soziales Wirken für alle Altersstufen auf höchstem Niveau und das kann nicht hoch genug gelobt werden. Über das ganze Jahr wird hier vom Karnevalverein aktive Jugendarbeit geleistet“, teilte der KVW in einer Pressmitteilung mit.

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Die Gruppen waren:
Minigarde, „Popkörner“, „Tanzmariechen“ Mieke Tietz, Mini-Männer-Ballett, die Prinzengarde mit einem Prinzen, die Little Diamonds aus Rümmelsheim, die Konfettis, Gardetanz der Funkelsterne, die Springmäuse und die Keltensterne

„Mark Forster“, alias Felix Munzlinger begeisterte mit seinen Liedern. Perfekt vorgetragen mit neuen Texten. Eine prima Idee war auch der Auftritt der „Kulturwerkstatt“ Waldalgesheim. Die jungen Artisten gaben Einblick in ihre Kunst mit dem Diabolo/Yoyo umzugehen und jonglierten mit Bällen und Ringen.

Im Laufe der Sitzung wurde Steven Nick von Harald Gebhard und Rebekka Hofmann mit dem Kinderehrenorden der IGMK (Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval) für sein Engagement beim KVW ausgezeichnet.

 red – 26.01.18

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