Bronzene „Sterne des Sports“ feierlich in Volksbank übergeben

REGION. Nunmehr zum 12. Mal ehrt die Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück in diesem Jahr die regionale Vereinsarbeit durch die Ausschreibung des Wettbewerbs „Sterne des Sports“. Regionaldirektorin Simone Jochens übergab in der Bad Kreuznacher Hauptstelle in einem feierlichen Rahmen drei bronzene Sterne und einen Sonderpreis und bedankte sich bei den anwesenden Vereinsvertretern für deren Engagement und ihren aktiven ehrenamtlichen Einsatz.

Über den 1. Platz sowie einen großen Stern des Sports in Bronze und ein Preisgeld über 1000 € freute sich in diesem Jahr der HSV Sobernheim e.V.. Der Verein erhielt die Auszeichnung für sein Projekt „HSV Felke Handballturnier“, das es bereits seit 1959 gibt. Was vor 58 Jahren mit ursprünglich sechs Mannschaften begann, hat sich zu einer gefragten Großveranstaltung entwickelt, an der mittlerweile 2000 Sportler aus ganz Deutschland teilnehmen. An drei Turniertagen tragen 170 Mannschaften auf zehn Spielfeldern über 300 Spiele aus. Hinter diesen beachtlichen Zahlen steht der engagierte ehrenamtliche Einsatz zahlreicher Vereinsmitglieder und Helfer, die dieses „Marathon“-Wochenende bereits zum 58. Mal erfolgreich organisieren.

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Platz 2, verbunden mit einem kleinen bronzenen Stern und einem Preisgeld in Höhe von 750 € ging an den TV 1910 e.V. Bad Salzig, dem es schon mehrfach gelang, einen der begehrten Sterne zu gewinnen. Mit dem aktuellen Projekt „Unser Leben tanzt“ verfolgten die Organisatoren des Vereins das Ziel, drei Schautanzgruppen mit einem unterschiedlichen Leistungsniveau zu motivieren, ein sehr aufwendiges anspruchsvolles Projekt gemeinsam umzusetzen. 51 Tänzerinnen im Alter zwischen 8 und 30 Jahren studierten ein komplettes Musical ein und brachten es in der Bopparder Stadthalle mit großem Erfolg zur Aufführung. Das Publikum belohnte das harte Training und die aufwendigen Vorbereitungen mit stehenden Ovationen.

Platz 3, sowie einen kleinen Stern und 500 € Preisgeld erhielt die SG ADS Hargesheim 1986 e.V. für ihr Projekt „Integrationsoffensive“. Im Fokus des Vereinsengagements stand das Ziel, Flüchtlinge ins Vereinsleben zu integrieren und ihnen die Möglichkeit zu bieten, kostenlos die verschiedensten Sportarten auszuüben. Damit gelang es dem Verein erfolgreich, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen und die Freude am Sport – unabhängig von Alter, Geschlecht, Leistungsstand oder Nationalität – zu fördern.

Über den Sonderpreis und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 250 Euro freute sich der Tennisclub Weiler e.V. bei Bingen. Der Verein nennt sein Projekt „TCW Visions 2020“ und umschreibt damit, wie er durch vorbildliche Vereinsführung, hohes ehrenamtliches Engagement seiner Mitglieder und sein eigens konzipiertes Förderprogramm TCW Challenge 2020 seinen Verein auf Erfolgskurs brachte. Mit dem „Tennis Cup of Wine“, der es bereits nach zwei Jahren in die exquisite German Masters Serie brachte, macht der eher ländlich strukturierte Tennisclub deutschlandweit erfolgreich auf sich aufmerksam.

red – 18.09.17

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