SPD stellt keinen Kandidaten bei der Bürgermeisterwahl in der VG Rüdesheim

30.November 2008: Markus Lütger gewinnt die Bürgermeisterwahl und Franz-Josef Diel (beide CDU) die Landratswahl im Kreis Bad Kreuznach. Foto: M.Wolf

VG RÜDESHEIM. Für die Verbandsbürgermeisterwahl am 18. Februar 2018, wird die SPD keinen eigenen Kandidaten aufstellen. Dies teilten der SPD-Gemeindeverband, und die SPD-Fraktion am gestrigen Dienstag mit. In zahlreichen Sitzungen wurde dieses Thema besprochen.„Nach unaufgeregter Betrachtung der derzeitigen Situation kommen die bislang beteiligten Parteigremien, insbesondere aber auch Fraktionsvorsitzender Markus Stein und der Gemeindeverbandsvorsitzende Michael Schaller, zum Schluss, dass eine sachliche und konstruktive Zusammenarbeit mit Blick auf die Menschen auch weiterhin das Credo der SPD sein soll. Das erwartet man von uns“, so die SPD in der Mitteilung.

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– Entscheidungen, die aus Sicht der SPD als vernünftig und sinnvoll zu werten waren, haben wir stets mitgetragen und unterstützt. In der Vielzahl der Entscheidungen war genau dies der Fall.
– In angebrachten Fällen gehörte jedoch auch dazu, in den Rat eingebrachte Vorlagen kritisch zu hinterfragen und sich klar zu positionieren – notfalls auch gegen die Stimmen anderer Fraktionen.
– Einen Dissens gab es bei zwei Abstimmungen, genannt sei hier das Thema Einmalbeiträge bei Baugebietserschließungen sowie das Thema der besseren Mobilität in der Verbandsgemeinde – Stichwort Bürgerbus.
– Die Diskussionen, auch bei den genannten Beispielen, waren in der Sache immer klar und stets von Fairness und vom guten Umgang mit den anderen Ratskolleginnen und -kollegen sowie der Verwaltungsspitze geprägt.
– Die SPD in der Verbandsgemeinde Rüdesheim hatte in der Vergangenheit zu keinem Zeitpunkt das Empfinden, dass das Handeln der Verwaltungsspitze, also des Bürgermeisters und des Beigeordneten, unvernünftig oder unkoordiniert erfolgte.

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Vorsitzender Michael Schaller und Fraktionsvorsitzender Markus Stein: „Vor diesem Hintergrund kamen wir zu folgendem Fazit: Die verantwortlichen Gremien der SPD kamen zu der Entscheidung, keinen Kandidaten in das „Rennen“ zu schicken. Hierbei sei erwähnt, dass diese Entscheidung nicht gegen den Willen eines potentiellen Bewerbers getroffen wurde. Unser Ziel ist, auch weiterhin mit einem starken Team die Zukunft der Verbandsgemeinde zu gestalten.“

pdw – 11.10.17

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