Schlüssel zum neuen Justizzentrum in Bad Kreuznach übergeben

KH. Am heutigen Mittwoch, 13. September, war es so weit. Nach rund dreieinhalb Jahren Bauzeit überreichte der Leiter der LBB-Niederlassung Idar-Oberstein, Wilfried Hoffmann, den eigens angefertigten symbolischen Schlüssel an Landgerichtspräsident Tobias Eisert, der ihn für alle Bad Kreuznacher Justizbehörden entgegennahm. Rund 30 Millionen Euro investierte das Land Rheinland-Pfalz in die Zusammenführung der bislang auf mehrere Gebäude verteilten Gerichte, der Staatsanwaltschaft und der Bewährungshilfe in einen Neubau im Gewerbepark General Rose.
LBB-Niederlassungsleiter Hoffmann fokussierte die Zielsetzung des LBB ein zeitgemäßes Gebäude für die Rechtsausübung zu errichten und gute Arbeitsbedingung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justizbehörden zu schaffen. „Gemeinsam mit den beauftragten Planungsbüros und Baufirmen sowie einem engagiertem Einsatz der LBB-Beteiligten ist es gelungen dieses komplexe Werk erfolgreich zu vollenden“, sagte Hoffmann. Besonders hervorzuheben sei die vertrauensvolle und partnerschaftliche Kooperation mit der Justizverwaltung unter Federführung von Präsident Eisert, die es ermöglicht hat, den heutigen Übergabetermin mit allen stringenten Rahmenbedingungen einzuhalten. Mit der heutigen Schlüsselübergabe verbinden sich die besten Wünsche für die Arbeit im neuen Domizil.

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Der siebenwöchige Vorumzug mündet in einen Hauptumzug am Freitag und Samstag, 22. und 23. September, bei dem unter anderem in den Archiven rund 45.000 Aktenfächer wieder korrekt gefüllt werden müssen. Justitia macht unterdessen so gut wie keine Pause. Bis zuletzt wird noch in der Ringstraße ermittelt, verhandelt und Recht gesprochen. Am Montag, 25. September, wird der Schalter umgelegt, dann laufen alle Rechtsgeschäfte komplett im Justizzentrum.
„Mit der heutigen Schlüsselübergabe haben wir einen weiteren, sehr wichtigen Meilenstein bei der Inbesitznahme des Gebäudes erreicht“, meint der Präsident des Landgerichts Eisert. „Die Möblierung und der Umzug des Archivguts liegen voll im Zeitplan. Das ist zum einen der Verdienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Justiz, bei denen aktuell eine echte Aufbruchstimmung und große Vorfreude herrscht. Zum anderen funktioniert die Abstimmung zwischen unserem Bauherren, dem LBB und uns, der Justiz, auf allen Ebenen ausgesprochen gut. Dafür bin ich den Verantwortungsträgern beim LBB – allen voran Herrn Hoffmann – sehr dankbar. Mit den bislang gemachten Erfahrungen im Rücken bin ich sehr zuversichtlich, dass wir auch die größte Herausforderung, die mit dem Hauptumzug und der eigentlichen Inbetriebnahme noch vor uns liegt, gut bewältigen werden. Die Belohnung, ein hochmodernes, architektonisch sehr ansprechendes und den Justizaufgaben angemessenes Gebäude haben wir ja schon greifbar nah vor Augen.“

red – 13.09.17

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