Landesjury beeindruckt – Oberhausen zeigte sich von der besten Seite

OBERHAUSEN. Am Dienstag wurde die Gemeinde von der Landesjury anlässlich des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ besucht. In dem zweistündigen Besuch wurden den sechs Jurymitgliedern die Gemeinde ausführlich vorgestellt. Beeindruckt war die Jury von der großen Resonanz der anwesenden Bürger. Über 50 Bürger vom Säuglingsalter bis zum Seniorenalter waren bereits um 9 Uhr zum Gemeindehaus gekommen, um ihre Gemeinde beim Rundgang zu unterstützen.

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„Wir halten alle zusammen. Ein Ort lebt mit den Menschen“, so Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn bei der Begrüßung der Jury im Gemeindehaus. Die ersten Informationen über die Gemeinde bekam die Jury anhand einer gelungenen Powerpoint-Präsentation. Hier erfuhr man auch, dass 152 Menschen in den 28 Betrieben in dem 386 Einwohnerort beschäftigt sind.

Auch der neuangelegte Kräutergarten wurden besichtigt

Nach der Vorstellung folgte der Rundgang durch die Gemeinde. Stationen waren unter anderem der Kinderspielplatz, der neu angelegte „Hildegard-Kräutergarten“, das geplante Neubaugebiet, der Campingplatz. Und das Wahrzeichen von Oberhausen, die Luitpoldbrücke. Stationen beim Weingut Dönnhöff, dem Gutsausschank Christmann-Faller, dem Künstler Erhard (Paul) Gissel und der Haustechnik Rump rundeten den Rundgang ab. Beim Abschlusstreffen im Weingut Schneider zog die Jury schon ein kurzes Fazit.
„Es ist nicht selbstverständlich, dass uns so viele Bürger bei den Rundgängen begleiten. Das ist nicht überall so. Ich habe einen guten Eindruck gewonnen, aber das habe ich auch nicht anders erwartet. Ich kenne die Gemeinde, wenn ich mit meinem Motorrad über die holprige Luitpoldbrücke fahre“, so Franz Kattler. Für die Zukunft sieht er die Gemeinde besonders im Bereich Tourismus und Gewerbe gut aufgestellt.

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Vom Naturpotenzial war Jurymitglied Dipl. Ing. Jürgen Köstel begeistert. Ihm fiel auf, dass man in Oberhausen pfleglich mit der Natur umgeht. So sollte man sich bei der Anlegung von Streuobstwiesen im Vorfeld beraten lassen. Denn bei der Bepflanzung sollten alte Sorten angepflanzt und später auch vermarktet werden.
Eine kritische Anmerkung hatte er allerdings. Die Lagerhalle eines Unternehmens unterhalb des Lembergs mit seinem roten Dach passt für ihn nicht in das Naturgesamtbild. „Entweder muss man das Dach anders anstreichen, oder die Bäume höher wachsen lassen“, so Köstel.
Ebenfalls von der Grüngestaltung zeigte sich Dipl-Ing. Werner Ollig begeistert. Für ihn ist sie ortstypisch. Aber auch das geplante Friedhofskonzept lobte er. „Man fühlt sich wie im Urlaub. Bewahren sie den charmanten Charakter des Dorfes“, so Ollig.

Vom Rundgang war auch Dipl. Ing. Bernhard Backes angetan. Ihm gefiel besonders die ausgesuchten Stationen, da die Objekte alle in den letzten Jahren Veränderungen erfahren haben.
Den großen und tollen Zusammenhalt in der Gemeinde lobte Dipl. Ing. Silke Struppler. „Es ist schön, wenn die Vereine im Ort die Tradition pflegen. Sie sind auf einem sehr guten Weg“, stellte Struppler fest.
Nur positive Dinge notierte sich Jurymitglied Dipl. Ing. Julia Kaiser. Vor allem, dass das Gewerbegebiet in den vorhandenen alten Häuserbestand integriert wurde. „Machen sie einfach so weiter. Es ist alles toll“, so Kaiser.

Oberhausen ist eine von 23 Gemeinden die sich für den Landesentscheid aus ursprünglich 193 teilnehmenden Orten qualifizierte. Ob Oberhausen unter die ersten Plätze kommt, das wird das Innenministerium Mitte September mitteilen. Die Verleihung der Urkunden durch Innenminister Roger Lewentz findet am 20. Oktober in Kaiserslautern statt.
Wenn Oberhausen dann nicht dabei ist, gilt der olympische Gedanke. „Dabei sein ist alles“. Für Ortsbürgermeisterin Annelore Kuhn, ist der Einzug in den Landesentscheid schon ein großer Erfolg. „Ich dachte nie, dass wir so weit kommen“, sagte Kuhn am Dienstag.

Fotoalbum zum Ortsrundgang

 

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